Arbeitsformen und Denkstile

Neben den drei Forschungsschwerpunkten Theoriegeschichte, Weltliteratur, Lebenswissen gibt es einen vierten Schwerpunkt, in dem keine längerfristigen Projekte angesiedelt sind:  Arbeitsformen und Denkstile ist vielmehr unser hauseigenes Labor, das sich mit jedem Jahr nach Maßgabe der Interessen der am ZfL Forschenden neu konstituiert. Diese einigen sich auf eine besondere kultur- oder literaturwissenschaftliche Praxis, eine Arbeitsform oder ein Publikationsformat, das sie gemeinsam erforschen möchten. Dabei kann es sich um traditionelle Formen handeln wie Ausstellungen oder Sammelbände, aber auch um neue Formen wie Blogs, Zettelkästen oder um Big Data-Analysen und andere Möglichkeiten, wie sie die Digital Humanities bieten. In manchen Fällen wird die Arbeit selbst praktische und unkonventionelle Formen annehmen, in anderen eher traditionelle: Ausgang offen. Mit dieser Arbeits- und Forschungsorganisation nutzen wir eine der besonderen Möglichkeiten außeruniversitärer Forschung, nämlich sich selbst als Akteur von Wissenschaft und Forschung zu beobachten, also einen Schritt zurückzutreten und kritisch prüfende Selbst-Beobachtung der eigenen Praxis zu leisten.

Arbeitsgruppen