Topographie pluraler Kulturen Europas, in Rücksicht auf die 'Verschiebung Europas nach Osten'
- Projektbeschreibung
- Teilprojekte
- Zwischen Europa und dem Orient. Die Verortung Eretz Israels im Zionismus
- Georgien als Grenzraum und kulturelles Palimpsest
- Balkanvision. Integrative Bewegungen und kulturelle Ordnungsmodelle
- Logiken der Freund- und Feindschaft in der Literatur des 'Balkan'
- Vilnius/Litauen: Überdeterminierter Raum zwischen Besatzung und nationalem Gedächtnis
- Istanbul. Vom osmanischen Imperium zur türkischen Nation: Probleme der Europäisierung und Modernisierung
- Beirut und der Westen. Perspektiven exterritorialer Europäisierung
- Berlin und der Osten. Konzepte und Bilder des Ostens an einem Umschlagplatz europäischer Modernisierung
- Publikationen
- Veranstaltungen
- Mitarbeitervorträge
- Pressestimmen
BMBF 2006-2009
Leitung: Franziska Thun-Hohenstein, Daniel Weidner, Sigrid Weigel
Die Konflikte im Kontext der Osterweiterung, das vorläufige Scheitern des Verfassungsentwurfs und die Kontroverse um den Türkeibeitritt betreffen einige Voraussetzungen der Europäisierung, deren kulturgeschichtliche Dimensionen in einem interdisziplinären Verbund kulturwissenschaftlicher und fremdsprachenphilologischer Forschungen am Beispiel ausgewählter topographischer Konstellationen untersucht werden.
Das Projekt "Topographie pluraler Kulturen Europas, in Rücksicht auf die 'Verschiebung Europas nach Osten'" wird im Rahmen der geisteswissenschaftlichen Förderinitiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) Geisteswissenschaften im gesellschaftlichen Dialog für den Zeitraum von Juli 2006 bis Juni 2009 mit ca. 1,4 Millionen Euro gefördert.
Einen PrePrint (70 Seiten) zu dem Forschungsprojekt mit Informationen über dessen Zielsetzung sowie zu Design und Methodik erhalten Sie über: ZfL, Schützenstr. 18, 10117 Berlin. Bitte legen Sie einen adressierten und ausreichend frankierten DIN A5-Umschlag bei (Inland: 1,45 €)!
Zwischen Europa und dem Orient. Die Verortung Eretz Israels im Zionismus
Mitarbeiter: Helen Przibilla
"Israel ist nicht in Europa – aber von Europa". Dan Diners Zitat aus seinem Aufsatz "Gestaute Zeit" reflektiert die ganze Ambivalenz, mit der sich die zionistische Siedlungsbewegung in Palästina – und später der jüdische Staat im Nahen Osten – zu seinen zwei Bezugsorten, Europa und Orient, verhält. Der Zionismus, der die ideologischen und praktischen Grundlagen für die Entstehung des Staates Israel legte, entstand in Europa und aufgrund der Situation der Juden in Europa, verspricht aber eine 'Heimkehr' zum Herkunfts- und Sehnsuchtsland der Juden. Mit dem Titel seines utopischen Romans Altneuland knüpft Theodor Herzl an diesen Herkunfts- und Sehnsuchtstopos an. Der Begründer des politischen Zionismus schildert in diesem programmatischen Werk die Heimkehr der europäischen Juden in ihre 'alte Heimat'. Die von ihnen gegründete "neue Gesellschaft" ist aber durchdrungen von europäischer Kultur, europäischen Verhaltensmustern, europäischer Technologie. Der arabischen Bevölkerung und ihrer Kultur bleibt kaum mehr als die Rolle der folkloristischen Staffage, von der sich die moderne, fortschrittliche Welt der neuen Gesellschaft und ihrer Protagonisten abhebt.
Gleichzeitig mit diesem, ganz am Europa des Fin de siècle orientierten Bild einer zionistischen Gesellschaft in Palästina, pflegten Gruppierungen wie die Kulturzionisten und Teile der sozialistisch-zionistischen Bewegung in Russland, ein – stark romantisiertes – Eigenbild vom Juden als Orientalen, das sich in literarischen Werken und bildender und angewandter Kunst dieser Kreise manifestiert.
In diesem Teilprojekt sollen die unterschiedlich starken, wechselnden und wechselseitigen, dabei teilweise prekären, Bezüglichkeiten verschiedener zionistischer Strömungen auf Europa als Herkunfts- bzw. Exilsort und Palästina als alter neuer Heimat im Orient untersucht werden.
Georgien als Grenzraum und kulturelles Palimpsest
Leitung: Franziska Thun-Hohenstein
Mitarbeiter: Zaal Andronikashvili
Die politische und kulturelle Lage Georgiens in der Kaukasusregion ist die eines Grenzraums, dessen Zugehörigkeit zu den Großräumen – etwa zum „Osten“ oder „Westen“ – uneindeutig ist. In verschiedenen Diskursen und in der Praxis können die Grenzen dabei permanent verschoben werden. Georgien kann so als Grenzraum im doppelten Sinne – in trennender und verbindender Rolle – betrachtet werden: Zwischen unterschiedlichen (vor allem orientaler und okzidentaler) Herrschafts-, Lebens-, Kultur-, Zivilisations- und Wirtschaftsformen entsteht einvielfältiges Begegnungs-, Verhandlungs-, aber auch Konfliktpotential. Die kulturelle Heterogenität Georgiens findet ihren Ausdruck nicht nur in ethnischen, konfessionellen und sprachlichen Differenzen. Aus kulturtheoretischer Perspektive wird sie auch in der Vielzahl altgriechischer, römischer, jüdischer, hellenistischer, byzantinischer, arabischer, persischer, türkischer, russischer und westeuropäischer Sujets, Narrative und Mythen deutlich, die in einem komplizierten intertextuellen Verhältnis zueinander stehen.
Um diesen komplizierten Phänomenen von Intertextualität gerecht zu werden, wird auf die Figur des Palimpsestes zurückgegriffen, die für die Untersuchung von Grenzräumen sowie Kolonialkulturen besonders fruchtbar ist. Als kulturwissenschaftliche Metapher eröffnet das Palimpsest die Möglichkeit, neben dem kanonischen bzw. offiziellen Text auch die überschriebenen, verdrängten Texte zu entziffern und die Beziehungen zwischen den verschiedenen Textstufen herzustellen. Dabei erschließen sich zeitliche und räumliche Dimensionen: der überschriebene und der Überschreibungstext existieren nebeneinander und gleichzeitig. Sie erzeugen auf diese Weise die für die Grenzraumkultur signifikante Mehrstimmigkeit. Man kann den georgischen Raum daher – und dies stellt die Leitperspektive des Teilprojekts dar – als pluriregional und polichron verstehen, als Palimpsest aus ethnisch, sprachlich, kulturell und auch zeitlich unterschiedlichen loci und topoi.
Balkanvision. Integrative Bewegungen und kulturelle Ordnungsmodelle
Mitarbeiter: Tatjana Petzer
Gegenstand des Projekts sind kulturpolitische und ästhetische Programme in den südslawischen Kulturen und Künsten, die im 19. und 20. Jahrhundert auf die Einheit der Balkanvölker und insbesondere der Südslawen zielten. Ausgehend von integrativen Bewegungen und föderativen Modellen werden Rhetoriken der Einheit sowie Topographien der Demarkation analysiert, die für die Herausbildung von Balkanidentitäten wesentlich waren. Dabei gilt es, zum einen das affektive Potential von Leitkonzepten und Parolen für gemeinschaftsbildende Prozesse sowie In- und Exklusionsstrategien zu verdeutlichen. Zum anderen werden die ikonografischen, literarischen und medialen Inszenierungen von Einheitskonzepten herausgestellt.
Logiken der Freund- und Feindschaft in der Literatur des 'Balkan'
Leitung: Sylvia Sasse
Mitarbeiter: Miranda Jakiša
Geographie und Affekt korrelieren auf vielfältige Weise in der Literatur vom ‚Balkan’. Während im geflügelten Wort der ‚balkanischen Sitten’ eine vermeintlich affektiv geladene Grunddisposition der Bewohner des europäischen Südostens eingefangen ist, findet in der Literatur des ‚Balkan’ selbst eine ausführliche Auseinandersetzung mit den kultureigenen Affekten statt. „Bosnien ist das Land des Hasses und der Angst“ legt der Nobelpreisträger Ivo Andrić in der Nachkriegszeit seiner Figur Maks Levenfeld in den Mund und entlarvt zugleich darin den ‚Balkanismus’ (Todorova) der Annahme, ‚ancient hatred’ sei Bestandteil pluraler Kulturen. Doch nicht selten besingt die südslavische Literatur in der Tradition Ivan Gundulićs und seines Osman auch den „edlen Wunsch Feinde zu haben“. Diese können indes am Vorabend der Schlacht durchaus noch religionsübergreifend „miteinander schmausen und trinken“ und zeugen darin von einer kultursynkretistischen Mitte, die polare Kategorisierungen von Freund und Feind unterläuft. Auch sind es nicht nur literarische Figuren, sondern mitunter Texte und ihre Autoren, die sich ‚feindschaftlich’ zu ihrer Kultur verhalten. Die Fälle der ‚Kulturverräter’ Dubravka Ugrešić in Kroatien, Mirko Kovač in Serbien oder Andrej Nikolaidis in Montenegro stehen für solche feindlichen Sprechakte der Literatur, denen wiederum durch Exil, Vertreibung und Verurteilung der Schreiber begegnet wird.
Das Projekt untersucht die hinter diesen Erscheinungen stehenden Freund- und Feindlogiken in der slowenischen, mazedonischen, bulgarischen und insbesondere B(osnisch)K(roatisch)S(erbischen)-Literatur zunächst innerhalb der Diegesen. Es fragt weiterhin nach den ‚Minisprechgenres’ des Verrats und der Denunziation, nach Klatsch und Gerücht, ebenso wie nach ‚Formularen der Feindschaft’, wie sie in Figuren des Amok, der Masse, des Überläufers und anderen realisiert sind. Auf dieser übergeordneten Ebene untersucht das Projekt zudem die Wirkung literarischer Texte auf außerliterarische Zusammenhänge. Polemiken um Ivo Andrić, Danilo Kiš oder Emir Kusturica verdeutlichen die affektive Durchschlagskraft der Kunst in die Arena der Kultur und lassen deren Affektökonomien zum Vorschein treten. Welchen Gesetzen unterliegen diesen Ökonomien? Wie finden Feind- und Freundschaft in der Literatur statt? Welche Ebenen des freundschaftlichen und feindschaftlichen Textverhaltens lassen sich unterscheiden? Gibt es kulturspezifische Affektlogiken, von denen Literatur zeugt? Wie werden Texte zu Agenten in den Kontroversen, aus denen sie mitunter hervorgehen? An Beispielen der südslavischen Literatur des 20. und 21. Jahrhunderts sollen diese Fragen beantwortet und insbesondere die ex-jugoslawische Literatur einer Neulektüre unterzogen werden, die Geschichte nicht von ihrem Ergebnis her liest.
Vilnius/Litauen: Überdeterminierter Raum zwischen Besatzung und nationalem Gedächtnis
Leitung: Magdalena Marszatek
Mitarbeiter: Janis Augsburger
Kaum eine andere Region im östlichen Europa hat im 20. Jahrhundert so oft die politische Zugehörigkeit gewechselt wie die litauische. Die prekäre geopolitische Entwicklung Litauens war bis zur Wiedergewinnung der Staatlichkeit nach der "singenden Revolution" nur kurz von Phasen der Autonomie unterbrochen. Die Grenzlinien auf den Karten wechselten in rasantem Tempo. Sie markierten die westliche Grenze des russischem Zarenreich, die östliche einer deutschen Militärbesatzung im Ersten Weltkrieg (Ober-Ost), zeigten die Teilung Litauens in der Zwischenkriegszeit und schließlich die Pläne und Realisierungen der deutschen und russischen Übergriffe im Zweiten Weltkrieg. Was sie nicht zeigen, ist die Geschichte und den Untergang des litauischen Judentums, seine intern sich differenzierenden Traditionen zwischen rationalistischer Orthodoxie, jiddischistischer Volkskultur, Zionismus und bundistischer politischer Bewegung. Litauen stellt sich im frühen 20. Jahrhundert als eine hybride, offene Zone dar, an ihrer Geschichte zeigt sich die Kontingenz, aber auch die katastrophische Dimension (Czesław Miłosz) einer exemplarischen Topographie Europas im 20. Jahrhundert.
Das Projekt untersucht die geopoetischen Schatten dieser prekären Geschichte. Versteht man Geopoetik als ästhetisches Verfahren der Hervorbringung, Erinnerung oder Bedeutungsaufladung von inneren Karten und Erfahrungsräumen, dann bedeutet das, dass nicht nur "Hochliteratur", sondern verschiedene Gattungen von Text-, aber auch Bildordnungen eine solche Funktion übernehmen können. Es bedeutet auch, dass diese geopoetischen Text- und Bildordnungen Antworten auf geopolitische Entwürfe sind. Paradigmatisch für solche geopoetischen Textordnungen sind z.B. der Korpus der Literatur zu Ober-Ost oder aber der der polnischen Literatur zu Vilnius und Litauen aus der Zwischenkriegszeit. Beispielhaft für konfligierende geopoetische Bildordnungen sind z.B. die verschiedenen Perspektiven zur Vilnius-Ikonographie.
Istanbul. Vom osmanischen Imperium zur türkischen Nation: Probleme der Europäisierung und Modernisierung
Leitung: Kader Konuk
Co-Verantwortliche: Elke Hartmann (FU Berlin)
Mitarbeiter: Vahé Tachjian
Die Probleme der am Modell homogener europäischer Nationalstaaten orientierten türkischen Modernisierung sollen im Hinblick auf die Rolle zweier nicht-muslimischer Minderheiten in diesem Prozess analysiert werden: den armenischen Entwürfen einer pluralen Kultur und dem Beitrag deutsch-jüdischer Emigranten bei der Modernisierung der Wissenschaft.
Beirut und der Westen. Perspektiven exterritorialer Europäisierung
Leitung: Angelika Neuwirth
Mitarbeiter: Andreas Pflitsch
Das Modernisierungsparadigma, das auch die Diskussion außereuropäischer Gesellschaften und Kulturen beherrscht, geht vom Konzept der 'Übernahme' aus und bewertet die 'Moderne' damit – explizit oder implizit – als singulär europäisch oder als Produkt der europäischen Geschichte, das der übrigen Welt als Modell gereichen soll, an dem andere Kulturen teilhaben können oder es, sei es in Gänze oder in Teilen, übernehmen. Damit wird vorausgesetzt, dass das Übernommene oder zu Übernehmende der jeweiligen "übernehmenden" Kultur grundsätzlich fremd sei. Der Gegensatz von miteinander ringender 'eigener', 'indigener' Tradition und (europäischer) Moderne hat sich im politischen und kulturellen, aber auch im wissenschaftlichen Diskurs bis heute behauptet (im "Westen" wie im Rest der Welt). Auf dieser Grundlage werden der Charakter und die Fortschritts- und Entwicklungstauglichkeit einer Gesellschaft oft als spezifisches Mischverhältnis von Tradition und Moderne beschrieben.
Die dieser Gegensätzlichkeit entwachsenden Spannungen sind besonders intensiv im Verhältnis zwischen Europa und der arabisch-islamischen Welt seit dem 19. Jahrhundert zu beobachten. Da dieses Paradigma nicht nur von einem stark vereinfachenden Bild der arabischen Welt (die trotz gewachsenem Problembewusstsein weiterhin von orientalistischen Projektionen geprägt bleibt), sondern auch von einem nicht weniger monolithisch Bild von 'Europa' ausgeht, verspricht eine kritische Revision dieses Modells aus der Perspektive Beiruts neue Einsichten in die kulturellen und sozialen Bestimmungen 'Europas' und der 'Europäisierung'. Da Beirut heute als herausragender Ort eines "exterritorialen Europa" in der arabischen Welt betrachtet wird, eröffnet der Blick von der ostmediterranen Peripherie solche Betrachtungsweisen auf die Konstruktion 'Europas' und das Zusammenspiel von Modernisierung und Europäisierung, wie sie aus der Binnenperspektive weniger leicht erkennbar sind.
Berlin und der Osten. Konzepte und Bilder des Ostens an einem Umschlagplatz europäischer Modernisierung
Leitung: Sigrid Weigel
Ko-Leitung: Stephan Braese (TU Berlin)
Mitarbeiter: Esther Kilchmann
Hat Thomas Mann Deutschland in seinem Aufsatz "Das Problem der deutsch-französischen Beziehungen" programmatisch als Land zwischen West und Ost bezeichnet, so ist diese Konstellation insbesondere an der Kulturgeschichte Berlins ablesbar. Die Stadt ist Produktionsstätte unterschiedlicher kultureller Bilder des 'Ostens', die im Wechselspiel mit Diskursen über 'deutsche Kultur', 'Europa' und 'Moderne' hervorgebracht werden.
Das Projekt versteht Berlin als Transformations- und Transitort zwischen West- und Osteuropa, als Knotenpunkt in einer Topographie pluraler Kulturen Europas. Es nimmt die historische Funktion der Stadt als kultureller Umschlagplatz in den Blick; als Ort des Zusammentreffens von – aus Ost und West kommenden – Schriften und Theaterstücken, Moden und Alltagskulturen sowie auch als Publikationsstätte und Archiv für Druckerzeugnisse in nicht-lateinischen Sprachen und Alphabeten.
Von diesem Ort aus wird nicht zuletzt auch Deutschland insgesamt als ein Land erkennbar, für das verschiedene Phantasmen des 'Ostens' in unterschiedlichen historischen Phasen in hohem Grade konstitutiv waren. Hiervon ausgehend hat das Projekt eine Art Archäologie für die Untersuchung der symbolischen und imaginären Semantik des Ostens im Kontext europäischer Modernisierung zum Ziel.
Publikationen
PrePrint 3
Topographie pluraler Kulturen Europas in Rücksicht auf die 'Verschiebung Europas nach Osten'
2007
Weitere Informationen
Veranstaltungen
Mitarbeitervorträge
Prof. Dr. Miranda Jakiša
-
12.09.2008, Internationalen Slavistenkongress in Ohrid, Mazedonien
Kontingentno neprijateljstvo? – Rat u srpskoj, hrvatskoj i bosanskoj književnosti
-
10.08.2008, Forum Bosna in Mostar/Bosnien und Hercegovina
Neprijatelj i komsija - rat u suvremenoj prozi
– Tagung "Unity and Plurality in Europe"
-
11.04.2008, Kroatien
Kontingente Feindschaft? - Krieg in der serbischen, kroatischen und bosnischen Literatur
– Vortrag zur Zukunftswerkstatt: Naracije i konstrukcije o identitetu/nacionalnosti/povijesti u BiH, Hrvatskoj i Srbiji am Goetheinstitut Zagreb
-
07.09. – 08.09.2007, Berlin
Homo balkanicus. Alter und Ego des Europäers
– Workshop "Der Europäer - ein Konstrukt. Wissensbestände und Diskurse" des BMBF-Verbundsprojektes "Imagined Europaens. Die wissenschaftliche Konstruktion des Homo Europaeus"
-
13.07.2007, Osteuropainstitut der Freien Universität Berlin
Schwellen des Balkan. Peripertiien von Freund- und Feindschaft in der Literatur
-
13.06.2007, Wissenschaftskolleg zu Berlin
The Balkans as Threshold
– Im Rahmen des Jahresthemas "Europa im Nahen Osten - Der Nahe Osten in Europa"
-
17.01.2007, Institut für Slawistik, Humboldt Universität zu Berlin.
Bosnientexte. Über-Leben im literarischen Text
– Vortragsreihe "Geopoetik"
Dr. Esther Kilchmann
-
30.11. – 01.12.2007, Humboldt-Universität zu Berlin
Die Ostgrenze. Figurationen einer europäischen Faszination
– Tagung "Faszination. Zur ästhetischen Konjunktur und heuretischen Tragweite eines Begriffes"
Dr. Tatjana Petzer
-
17.11.2008, Leipzig
Figuren der Einheit. Rhetorik und Realität integrativer Modelle bei den Südslawen
– Vortragsreihe "Die 'Slawische Idee' im langen 20. Jahrhundert" der GWZO-Projektgruppe "Erinnerungskulturen"
-
03.07. – 04.07.2008, Universität Konstanz
Terror/self-sacrifice. Introducing Islamic Thought into Slovenian Literature
– Workshop "Slavia Islamica"
-
21.05.2008, Universität Sarajevo, Philosophische Fakultät
Mnemo-poetički palimpsest. Tragovi jevrejske hermeneutičke tradicije u delu Danila Kiša
-
17.04. – 19.04.2008, Erfurt
Belgrade – Brioni Isles – Bled. Tito's villas as manifestations of imperial ease
– Workshop "Imperial Traces"
-
16.01. – 17.01.2008, Konstanz
Parole und Partizipation. Symbolische Aktionen der kollektiven Befreiung im jugoslawischen Film nach 1968
– Workshop "Integrierende Desintegration"
-
28.11.2007
Homo balkanicus. Antieuropäische Diskurse in der 'jugoslawischen' Avantgarde
– Vortragsreihe der Zweigstelle der Südosteuropagesellschaft Halle
-
04.04. – 05.04.2007, Berlin
Die reisende Frau. Vom Übertreten der Grenze
– Tagung "Die erste Europäerin der serbischen Kultur. Zum 50. Todestag von Isidora Sekulić"
-
16.02.2007, Duisburg
ORIENT => OCCIDENT: Topographien der Balkanisierung
– Symposium des Wissenschaftlichen Beirats der SOG "Wie europäisch ist der Balkan? Wie balkanisch ist Europa?"
Dr. Andreas Pflitsch
-
16.11.2007, Universität Tübingen
Emine, Leyla und Gül
– Workshop "Literatur, Kultur und Migration", im Rahmen des Clusters "Kulturelle Grundlagen von Integration"
-
28.09.2007, Albert-Ludwigs-Universität, Freiburg i.Br.
Ein eher komisches Sammelsurium von Vor- und Fehlurteilen'? Zum postironischen Schreiben bei Rashid al-Daif
– 30. Deutschen Orientalistentag der DMG "Welche Vergangenheit, welche Zukunft? Orientalistik im 21. Jahrhundert"
-
25.09.2007, Albert-Ludwigs-Universität, Freiburg i.Br.
Die Übertriebenheiten, wozu die Theater des großen und weitläufigen Paris genötigt werden...
– Anmerkungen zu einer Gattung auf Wanderung", 30. Deutschen Orientalistentag der DMG "Welche Vergangenheit, welche Zukunft? Orientalistik im 21. Jahrhundert"
-
25.09.2007, Albert-Ludwigs-Universität, Freiburg i.Br.
Taha Husain in Paris
– 30. Deutschen Orientalistentag der DMG "Welche Vergangenheit, welche Zukunft? Orientalistik im 21. Jahrhundert"
-
07.07.2007, Seminar für Semistik und Arabistik, Freie Universität Berlin
The Importance of Being Earnest'. Anmerkungen zu einem buchgewordenen Missverständnis zwischen Joachim Helfer und Rashid al-Daif
– 7. Juli 2007 auf dem Symposium "Humor in der arabischen Kultur"
-
15.06.2007, Institut für Arabistik und Islamwissenschaft, Westfälische Wilhelms-Universität Münster
Zweierlei Barbaren? Der russische Osten und der arabische Orient von Westen aus gesehen
– 15. Juni 2007 auf dem Symposium "Die Wahrnehmung des Anderen in Deutschland und der arabischen Welt"
-
11.05.2007, Zentrum Moderner Orient, Berlin
Literature and Migration. The Beginnings of Modern Arabic Literature Between Beirut, Poltova, New York and Cairo
– 11. Mai 2007 auf dem Workshop "Migration and Urban Institutions in the Late Ottoman Reform Period, 1850-1920"
Pressestimmen
Grundordnungen Europas (21.02.2010)
Eine Tagung in Berlin zur Topografie pluraler Kulturen. Radiobeitrag von Frank Hessenland, in: Deutschlandfunk, Sendung: Kultur heute vom 21.02.2010, 17:30 Uhr
Topographie pluraler Kulturen Europas (19.02.2010)
Berlin: Internationale Tagung 'Topographie pluraler Kulturen Europas'. Bericht von Arno Orzessek, in: Deutschlandradio Kultur, Sendung: Fazit vom 19.02.2010, 23:46 Uhr
Europas Balkon (10.08.2008)
Nicht Paris, nicht Bagdad: Warum Georgien auf seiner abendländischen Identität beharrt. Artikel von Andreas Pflitsch, in: Tagesspiegel vom 10.08.2008
Kulturgeschichtliche Dimension der europäischen Integration (15.12.2007)
Tagungsbericht von Miranda Jakisa, in: moe-kultur.de, Ausgabe 48/49 vom Dez./Jan. 2007/2008








