Prof. Dr. Anke te Heesen
Professorin für Empirische Kulturwissenschaft/Museumswissenschaft sowie
kulturgeschichtliche Sach- und Bildforschung am Ludwig-Uhland-Institut
für Empirische Kulturwissenschaft, Universität Tübingen
Zur Person
Anke te Heesen ist vom 22.02.2009–08.03.2009 auf Einladung von Margarethe Vöhringer, Leiterin des Projekts Reflex und Kognition. Zur Konfiguration der Neurosciences, Gastwissenschaftlerin am ZfL.
- 1992–1994 Forschungsaufenthalt am Institut für Wissenschaftsgeschichte der Universität Göttingen
- 1995 Promotion an der Universität Oldenburg
- 1996–1997 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Forschungszentrum Europäische Aufklärung in Potsdam
- 1998–1999 Beteiligung an der Ausstellung „Der Neue Mensch. Obsessionen des 20. Jahrhunderts“ am Deutschen Hygiene-Museum Dresden
- 1999–2006 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte in Berlin
- 2006–2008 Leitung und Aufbau des Museums der Universität Tübingen
Schwerpunkte
Anke te Heesen Forschungsschwerpunkte umfassen Museumswissenschaft, Sammlungs- und Museumsgeschichte, Verbindungen von Kunst und Wissenschaft sowie Sachkultur der Wissenschaften.
Publikationen
Auswahl:
- Auf/zu. Der Schrank in den Wissenschaften, Mithg., Berlin 2007
- Der Zeitungsausschnitt. Ein Papierobjekt der Moderne, Frankfurt am Main 2006
- Dingwelten. Das Museum als Erkenntnisort, Mithg., Köln/Weimar/Wien 2005
- Papieroperationen – der Schnitt in die Zeitung, Mithg., Stuttgart 2004
- Berlin Wilhelmstraße 44, Mithg., Köln 2003
- Sammeln als Wissen. Das Sammeln und seine wissenschaftsgeschichtliche Bedeutung, Mithg., Göttingen 2001
- Der Weltkasten. Die Geschichte einer Bildenzyklopädie aus dem 18. Jahrhundert, Göttingen 1997
Ausstellungen:
- 2008 „Wortschatz. Vom Sammeln und Finden der Wörter“, Stadtmuseum Tübingen
- 2007 „auf/zu. Der Schrank in den Wissenschaften“, Museum der Universität Tübingen
- 2005 „Making Things Public. Atmosphären der Demokratie“, Zentrum für Kunst- und Medientechnologie Karlsruhe
- 2002/2003 „cut and paste um 1900. Der Zeitungsausschnitt in den Wissenschaften“ am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte und am Berliner Medizinhistorischen Museum


