Kulturelle Semantik Georgiens zwischen Kaukasus und Schwarzem Meer
gefördert von der VolkswagenStiftung 2012–2014
I. Projektbeschreibung
Leitung: Sigrid Weigel
Giga Zedania (Staatliche Ilia Universität Tbilissi)
Wissenschaftliche Koordination: Franziska Thun-Hohenstein
Mitarbeiter: Zaal Andronikashvili, Emzar Jgerenaia
Doktoranden: Elene Kekelia, Konstantine Ladaria
In den aktuellen Spannungen im Prozess der Neuverortung Georgiens nach dem Zerfall der Sowjetunion kommt dem Kaukasus und dem Schwarzen Meer die Rolle widerstreitender kultureller Gravitationszentren zu. Aus georgischer Perspektive zeichnet sich in der erklärten Hinwendung zum Westen eine zunehmende Öffnung zum Schwarzmeerraum ab, die auch mit einer Problematisierung der Deutungshoheit über den Kaukasus verbunden ist. Vor dem Hintergrund dieser Neuverortung Georgiens werden im Projekt – im Dialog zwischen russischen (imperialen), georgischen (nationalen) und abchasischen (minoritären) Perspektiven – symbolische und affektive Umdeutungen des geographischen Raumes untersucht. Dabei bedingt Georgiens geographische Lage als Grenzraum zwischen Asien und Europa, Orient und Okzident, dass Forschungen zur kulturellen Semantik Georgiens immer auch das kulturelle Selbstverständnis Europas betreffen.
In Kooperation mit der Staatlichen Ilia Universität Tbilissi
II. Veranstaltungen
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25.04.2012
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Projektvorstellung
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