Dr. Marion Herz
Komparatistin/Kulturwissenschaftlerin, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt Übertragungswissen - Wissensübertragungen. Zur Geschichte und
Aktualität des Transfers zwischen Lebens- und Geisteswissenschaften
(1930/1970/2010) (DKFZ)
Zur Person
- Seit November 2010 führt Marion Herz im Rahmen des Forschungsprojekts Übertragungswissen - Wissensübertragungen. Zur Geschichte und Aktualität des Transfers zwischen Lebens- und Geisteswissenschaften (1930/1970/2010) eine Laborstudie am Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg durch. Sie war Postdoktorandin am Graduiertenkolleg "Mediale Historiographien" in Weimar, Erfurt, Jena sowie Doktorandin am Graduiertenkolleg „Geschlechteredifferenz & Literatur“ in München, das sie auch ein Jahr lang koordinierte. 2005 promovierte sie mit einer Arbeit zur Geschichte der Pornographie, wofür sie auch zwei längere Forschungsaufenthalte an der UC Berkeley verbrachte. Sie studierte Komparatistik, Hispanistik und Sozialpsychologie an der LMU München und an der Universitat de Barcelona. Zuletzt war sie wissenschaftliche Koordinatorin des Forschungszentrums "Sozial- und Kulturwissenschaften" an der JGU Mainz.
Schwerpunkte
- Wissenschaftsforschung, biologische und juridische Machtformen, Sex & Gender Studies
Publikationen
- PornoGRAPHIE. Eine Geschichte. München 2008 (LMU München, Universitätsbibliothek)
edoc.ub.uni-muenchen.de/8740/1/Herz_Marion.pdf - Butis Butis (Hg.): Goofy History. Fehler machen Geschichte. Köln, Weimar 2009 (Böhlau)
„Der Choleratrank des Pettenkofer Max. Vom Sichtbarwerden der medialen Bedingungen eines geschichtlichen Dings“. In: Butis Butis (Hg.): Goofy History. Fehler machen Geschichte. Köln, Weimar 2009 (Böhlau), S. 37-57 - „Prime Time Terror. The Case of La Jetée and 12 Monkeys“. In: Anandam P. Kavoori, Todd Fraley (Hgg.): Media, Terrorism and Theory. Lanham, Boulder, New York, Toronto, Oxford 2005 (Rowman & Littlefield), S. 53-67
- „Die Aporien des Lesbenpornos oder Was ist lesbische Sexualität?“. In: Freiburger Frauenstudien 15: Entfesselung des Imaginären. Freiburg 2004, S. 275-291
- „Ground Zero oder am Anfang war der Affenmensch. Urszene, Paranoia und Biomacht in La Jetée und Twelve Monkeys“. In: Andrea Sick; Ulrike Bergermann et al. (Hgg.): Eingreifen. Viren. Modelle. Tricks. Bremen 2003 (thealit), S. 117-132
- „Science fiction, double feature. HIV in Epidemiologie, Immunologie und Philadelphia“. In: Tanja Nusser, Elisabeth Strowick (Hgg.): Rasterfahndungen. Darstellungstechniken, Normalisierungsverfahren, Wahrnehmungskonstitution. Bielefeld 2003 (transcript), S. 159-17
- „Die wunderbare Zwischenwelt des Virus’. Regie: Luc Montagnier. Darsteller: Das Virus, Der Schwule, Der Migrant, Der Familienvater. Produktion: Marion Herz, Greifswald 2001, 30 Minuten. Erhältlich in den Formaten: epidemiologisches Panoptikum und mikrobiologisches Nanocinema“. In: Tanja Nusser, Elisabeth Strowick (Hgg.): Krankheit und Geschlecht. Diskursive Affären zwischen Literatur und Medizin. Würzburg 2002 (Königshausen & Neumann), S. 23-33
- „Pornoperformanz? Identitätsmechanismen und die Abwege ihrer Durchqueerungen in der Pornographie“. In Ulf Heidel, Stefan Micheler, Elisabeth Tuider (Hgg.): Jenseits der Geschlechterdifferenz. Hamburg 2001 (MännerschwarmSkript Verlag), S. 206-222
- „Fingern im Geschlecht. Eine Geschlechtsbehandlung“. In: Ulrike Bergermann, Andrea Sick, Andrea Klier (Hgg.): Hand. Medium¬Körper¬Technik. Bremen 2001 (thealit), S. 181-193


