Figurationen des Märtyrers in nahöstlicher und europäischer Literatur
gefördert von der DFG 2005-2013
Leitung: Angelika Neuwirth, Sigrid Weigel
Die Forschungen werden in zwei Projektphasen durchgeführt.
Projektphase 2005–2008
Mitarbeiter: Sabine Berthold, Sasha Dehghani, Volker Hess, Silvia Horsch, Helen Przibilla
Die erste Projektphase (2005–2008) untersuchte in vergleichender Perspektive Märtyrertraditionen in verschiedenen religionskulturellen Kontexten. Die komparatistische Herangehensweise knüpft an ein Pilotprojekt zur Erforschung der Märtyrerthematik an, welches von 2002 bis 2004 am Wissenschaftskolleg zu Berlin durchgeführt wurde. Mit dem Ziel, die hierzulande oft begegnende hermetische Vorstellung von dem Islam, dem Bild einer einheitlichen Religion mit festen, eindeutigen Dogmen aufzulösen, stand dabei die – historische und innerislamische – Ausdifferenzierung der vielgestaltigen Märtyrertraditionen in unterschiedlichen islamischen, bzw. aus dem Islam hervorgehenden Traditionen mit drei Projektteilen im Zentrum. Diese Untersuchungsanordnung war darauf ausgerichtet, einerseits nach Grundmustern in der Geschichte und nach Ausdifferenzierungen von Märtyrerkonzepten zu fragen, andererseits spezifische, religionskulturelle Umbrüche und den Austausch zwischen verschiedenen Religionen zu beleuchten. Das Interesse einer kulturwissenschaftlichen, religionsvergleichenden Märtyrerforschung galt somit spezifischen historischen Ausformungen von Märtyrerfigurationen – sowohl als Praxis und Selbstdefinition als auch als Konzept des kulturellen Gedächtnisses und historiographischer, poetischer und visueller Darstellungen. Der methodische Begriff der Figuration schließt dabei konkrete – historische, mythische oder fiktive – Gestalten mit ein, in denen sich spezifische Bedeutungen des Märtyrers und kulturelle Praktiken, Rhetoriken und Repräsentationsformen verkörpern oder versinnbildlichen, die zur Ausformung distinkter Märtyrervorstellungen beitragen. Die Figur des Märtyrers erwies sich als eine Grenzfigur, die religiöse Traditionen zugleich voneinander trennt und miteinander verbindet. Sie wird in Verhandlungen konturiert, die in spezifischen historischen Konstellationen und kulturellen Kontexten stattfinden, und ist daher auch innerhalb einer religiösen Tradition zahlreichen Veränderungen unterworfen. Die Vermittlungsleistung des Märtyrers kann aber nicht nur synchron zwischen den verschiedenen Religionskulturen beschrieben werden, sondern auch diachron als solche zwischen vermeintlich voneinander abgrenzbaren Epochen. Auf diese Weise wird der Märtyrer zu einer Figur, die auch Grenzziehungen zwischen Vormoderne und Moderne sowie zwischen ›religiösen‹ und ›säkularen‹ Gesellschaften überschreitet und in Frage stellt.
Teilprojekte:
Figurationen des Märtyrers in frühen sunnitischen Schriften (Silvia Horsch)
Die Figur des sunnitischen Schlachtfeldmärtyrers (schahid al-ma‘raka) des frühen Islams konturiert sich in einem gegenläufigen Prozess der Abgrenzung und Aneignung: Mit ihr wird zum einen eine im Vergleich zum (frühen) Christentum andere Praxis (Ertragen von Verfolgung und Folter gegenüber Einsatz im Kampf mit Todesfolge) mit dem gleichen Begriff (arab. schahid bezeichnet wie griech. martys zugleich den Zeugen und den Märtyrer) belegt und christliche Elemente sowohl abgewehrt als auch aufgenommen. Zum anderen werden die altarabischen Vorstellungen von Kampf und Tod transformiert, zugleich aber als Voraussetzung den neuen Konzepten Dschihad und Märtyrertum eingeschrieben. Die Texte zu Märtyrern aus unterschiedlichen historischen Konstellationen wie auch in verschiedenen Genres erweisen sich als Ort der Verhandlung zwischen der mythenfeindlichen Theologie des Korans einerseits und mythisierenden Narrativen andererseits.
Märtyrer in der Babi-Religion (Sasha Dehghani)
Da sich die Märtyrer der Babi-Episode durch ihre Kontinuität und Diskontinuität zum zwölferschiitischen Islam definieren lassen, kann auch in diesem Fall von einer Grenzfigur gesprochen werden. Die Babi-Märtyrer sterben, mal völlig gewaltlos und mal in einem defensivem Kampf, als Blutzeugen für ihren neuen Glauben, der die Paradoxität der schiitischen Messiaserwartung offen zu Tage treten lässt: Der Messias als imamitischer Rekonstrukteur vs. der Messias als prophetischer Abrogator der Vergangenheit. Letztere Messiasdeutung manifestiert sich insbesondere ab der zweiten Hälfte der Wirkungszeit des Bab und führt im Iran zu einem religionspolitischen Skandalon, das schließlich in das kollektive Martyrium der Babi-Gemeinde mündet.
Der alevitischen Märtyrer der Moderne (Michael Hess)
Ebenfalls schiitisch beeinflusst ist die Glaubensgemeinschaft der Aleviten. Husain (gest. 680 n. Chr.), der Enkel des Propheten Muhammad und dritter Imam der Schia, figuriert in der alevitischen Literatur als Sinnbild des von Tyrannen hingemordeten reinen und schuldlosen Märtyrers. Durch vielfache Kontinuitätsbildung zwischen der Hinrichtung Husains und als Martyria interpretierten Ereignissen aus der jüngsten Geschichte – wie dem Massenmord an alevitischen Intellektuellen in Sivas (Osttürkei) 1993 – kommt es bei den Aleviten zu Reinterpretationen der traditionellen Märtyrerfigur Husains, die bis zu seiner Stilisierung zum Vorkämpfer moderner Kategorien wie Menschenrechte und Aufklärung reichen. Damit wird die Kontinuitätslinie auch in den säkularen Bereich hinein verlängert.
Märtyrerkonzepte im Zionismus (Helen Przibilla)
Das Teilprojekt untersuchte eine andere Spielart der Eintragung des ursprünglich religiösen Märtyrerdiskurses in Rhetorik und Symbolik einer säkularen Bewegung. Mit der Zeit der Makkabäer (2.–1. Jahrhundert v. Chr.) ist der Typus des aktiv gegen ungerechte Fremdherrschaft kämpfenden Märtyrers assoziiert. Dieser wird in der jüdischen Moderne im Bild des ›wehrhaften Juden‹ revitalisiert, der in der Tradition der Makkabäer gegen einen als Tyrannen empfundenen Feind und für die nationalen Rechte des jüdischen Volkes kämpft. In ähnlicher Weise wirkungsmächtig ist der Massenselbstmord der von den Römern in der Festung Masada eingeschlossenen Juden (im Jahre 73 n. Chr.). Beide Figurationen sind von den Anfängen der jüdischen Nationalbewegung um 1900 bis in Darstellungen des Märtyrers in der Gegenwart des Staates Israel lebendig und haben die jüdische Nationalliteratur und -symbolik nachhaltig geprägt.
Märtyrer im barocken Trauerspiel, mit besonderer Berücksichtigung der orientalischen Schauplätze (Sabine Berthold)
Das barocke Interesse am Märtyrer entfaltet sich vor dem Hintergrund der Konfessions- und Türkenkriege des 16. und 17. Jahrhunderts – das barocke Trauerspiel wird so zu einem Schauplatz, auf dem (religions-) geschichtliche Konflikte ausgetragen und historische Erfahrung in heilsgeschichtliche Deutung transformiert werden. Neben dem Antagonismus zwischen Katholiken und Protestanten sedimentiert sich in den barocken Dramen aber auch die Auseinandersetzung zwischen Christentum und Islam in besonderer Weise und wird in der antagonistischen Figurenkonstellation von Märtyrer und Tyrann dramatisch zur Schau gestellt. Dabei werden Narrative eines »Orientalismus avant la lettre« sichtbar, die sich bspw. in den türkischen Schauspielen Daniel Casper von Lohensteins oder den Dramen des schlesischen Barockdichters Andreas Gryphius zeigen.
Projektphase seit 2009: Das Nachleben traditioneller Märtyrerkulturen in der Gegenwart
Mitarbeiter: Sasha Dehghani, Silvia Horsch
Die zweite Projektphase seit 2009 beschäftigt sich mit dem Nachleben traditioneller Märtyrerkulturen in der Gegenwart. Die prominente Rolle, die Märtyrer gegenwärtig in Konflikten im Nahen Osten spielen, wird aus europäischer Perspektive häufig als Rückfall in vormoderne Konzepte oder Ausdruck eines unveränderlichen Islams beschrieben. Doch ist in den säkularisierten Gesellschaften (West-)Europas, deren Prägung durch religiöse Konzepte erst in den letzten Jahren (wieder) verstärkt Aufmerksamkeit erfahren hat, ebenso wie in säkularen Bewegungen im Nahen Osten der Märtyrer keinesfalls verschwunden gewesen, sondern hat in nationalistischen, sozialistischen, zionistischen und anderen Spielarten stets nachgelebt. Selbst dort, wo Märtyrer dezidiert unter Rückgriff auf die Überlieferung als ›islamische‹ figuriert werden, hat die Rezeption der Ideologien der Moderne Spuren hinterlassen und die überlieferten Konzepte verändert.
Teilprojekte:
Re-Inszenierungen islamischer Traditionen in der Moderne: Auf dem Schlachtfeld der Märtyrer (Silvia Horsch)
Das erste Teilprojekt untersucht auf der Basis der Ergebnisse des Teilprojektes I der ersten Projektphase das Nachleben dieser Märtyrerfiguration in der Rezeption, Adaption und Umdeutung bei modernen islamistischen Autoren, in deren Selbstlegitimation der Anspruch, den ›ursprünglichen‹, normativen Islam zu vertreten, eine wichtige Rolle spielt.
Zur Ablehnung des militanten Dschihad und Transformation des Märtyrertypus im Baha’itum (Sasha Dehghani)
Das zweite Teilprojekt untersucht im Anschluss an das Teilprojekt II der ersten Phase den gänzlich gewaltlosen Märtyrertypus der Baha’i-Religion, der dem Märtyrerkonzept des antiken Christentums näher steht, als dem der gegenwärtigen Zwölferschia. Da das Martyrium im Baha’i-Glauben außerhalb einer Verfolgungssituation undenkbar wäre, befasst sich dieser zweite Teil auch mit jener gegnerischen Sicht der Baha’i-Religion, welche die Verfolgung der Baha’is im islamischen Raum zu legitimieren sucht.
Publikationen
Trajekte-Buchreihe
Grenzgänger der Religionskulturen
Kulturwissenschaftliche Beiträge zu Gegenwart und Geschichte der Märtyrer
Verlag: Wilhelm Fink Verlag, München, 2011
401 Seiten
ISBN: 978-3-7705-5076-0
Weitere Informationen
Ex oriente lux Bd. 11
Tod im Kampf
Figurationen des Märtyrers in frühen sunnitischen Schriften
Verlag: Ergon-Verlag, Würzburg, 2011
292 Seiten
ISBN: 978-3-89913-841-2
Weitere Informationen
Diskurse der Arabistik 17
Martyrium und Messianismus
Die Geburtsstunde des Bahā'ītums
Verlag: Harrassowitz Verlag, Wiesbaden, 2011
303 Seiten
ISBN: 978-3-447-06547-4
Weitere Informationen
Die Sprache des Menschengottes
Untersuchungen zu Imad äd-Din Näsimis (fl. ca. 1400) türkischem Divan
Verlag: Shaker Verlag, Aachen, 2009
980 Seiten
ISBN: 978-3-8322-8402-2
Weitere Informationen
Märtyrer-Porträts
Von Opfertod, Blutzeugen und heiligen Kriegern
Verlag: Wilhelm Fink Verlag, München, 2007
319 Seiten
ISBN: 978-3-7705-4553-7
Weitere Informationen
Veranstaltungen
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01.03. –
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Arbeitstagung
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25.10. –
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Jahrestagung des ZfL
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30.10.2007
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Lesung mit Musik
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25.11.2007
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Vorträge und Podiumsdiskussion
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10.07.2009
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14.10. –
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International Workshop
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Mitarbeitervorträge
Dr. Sasha Dehghani
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29.11.2007, Wissenschaftskolleg zu Berlin
The Martyrdom of Husayn – The Interaction of Shiite Islam with Mysticism and Politics
– Workshop mit Peter Chelkowski, “Taziyeh on the Move”
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24.11.2007, Konrad Adenauer Stiftung, Mühlheim a.d.R.
Das schiitische Gründungsereignis vom Martyrium Husayns und seine Folgen
– Selbstmordattentate: Gesellschaftliche Rahmenbedingungen, politische Ziele, religiöse Deutungen
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09.11.2007, Frankfurt a.M./Langenhain
Tahirih in Geschichte und Literatur
– Jahrestagung der Gesellschaft für Baha’i-Studien
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08.11.2007, Hebrew University of Jerusalem
Socrates in the Abrahamic Traditions: The Victory of Jerusalem over Athens
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15.11.2005, Berlin
Táhirih – Märtyrerin der Emanzipation
– Jahrestagung der Werkstatt der Religionen
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15.10.2005, Frankfurt a.M./Langenhain
Kampf der Kulturen
– Jahrestagung der Gesellschaft für Bahá’í–Studien 2005
PD Dr. Michael Heß
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22.07.2006, Frankfurt a.M.
Ali Ağca und der 11. September: Denkwürdige Koinzidenzen
– Märtyer. Politik und Theologie des Selbstopfers
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25.01.2006, Berlin
Traditions of Martyrdom in Middle Eastern Literature
– Wissenschaftskolleg zu Berlin, Berliner Seminar, Arbeitsgruppe Modernity and Islam
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14.12.2005, LKA Berlin
Die türkischen Aleviten
– TR–Projekt – Interkulturelle Kommunikation
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23.07.2005, Frankfurt a.M.
Alevi martyr figures
– 6. Deutsche Turkologenkonferenz
Dr. Silvia Horsch
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25.11.2007, Akademie der Künste
Politische Theologie und mediale Strategien in den Märtyrervideos der al-Qaida
– Selbstmordattentäter: Bilder und Deutungsmuster
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01.03. – 03.03.2007, Zentrum für Literatur- und Kulturforschung
Das Schlachtfeld als Schauplatz des Martyriums
– Tagung: Märtyrer-Figuren. Methodische Zugänge und historische Konstellationen, Arbeitstagung des Projekts „Figurationen des Märtyrers in nahöstlichen und europäischen Literaturen
Prof. Dr. Angelika Neuwirth
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01.12. – 03.12.2005, HU/FU Berlin
Vom Sakrileg zum Sacrificium – Blutvergiessen in der arabisch-islamischen Kultur
– Internationales Symposium „Mythen des Blutes“ veranstaltet vom Graduiertenkolleg „Geschlecht als Wissenschaftskategorie“
Helen Przibilla
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28.02. – 01.03.2008, Weingarten (Oberschwaben)
Von Jehudah ha-Makkabi zu ‘The Hebrew Hammer’. Die Karriere eines jüdischen Superhelden
– Tagung: Für den Glauben sterben - für den Glauben töten. Alttestamentarische Glaubenskrieger (Makkabäer I und II) im Wandel der Zeiten und Kulturen. Wissenschaftliche Studientagung
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01.03. – 03.03.2007, Zentrum für Literatur- und Kulturforschung
Das Motiv des Selbstopfers im Zionismus
– Tagung: Märtyrer-Figuren. Methodische Zugänge und historische Konstellationen, Arbeitstagung des Projekts „Figurationen des Märtyrers in nahöstlichen und europäischen Literaturen“
Pressestimmen
Märtyrer/Bin Laden (15.05.2011)
Sigrid Weigel im Gespräch mit Birgid Becker zum Thema 'Märtyrer/Bin Laden', in: Deutschlandfunk, Sendung: Information und Musik vom 15.05.2011, 7.05 Uhr
Sterben für höhere Werte (27.10.2007)
Das Christentum beansprucht das Urheberrecht auf die Figur des Märtyrers. Artikel von Sigrid Weigel, in: Tagesspiegel vom 27.10.2007
Die noble Märtyrerin (02.05.2007)
Emilia Galotti: Was Lessings Kritik der Gewalt mit der Lage der Literaturwissenschaften zu tun hat. Artikel von Sigrid Weigel, in: Der Tagesspiegel vom 02.05.2007, S.24
Von Opferbereitschaft und Blutzeugnissen (08.03.2007)
Eine Arbeitstagung am Zentrum für Literatur- und Kulturforschung über Märtyrer-Figuren.Radiobeitrag von Bettina Mittelstraß, in: Deutschlandfunk, Sendung Studiozeit. Aus Kultur- und Sozialwissenschaften vom 08.03.2007, 20:25 Uhr
Der Tod im Namen der Religion (03.03.2007)
Wissenschaftler diskutieren über Märtyrerbegriffe. Radiobeitrag von Gerald Beyrodt, in: Deutschlandradio, Sendung: Fazit vom 03.03.2007, 23:34 Uhr






