Dr. Romana Filzmoser

05.02.2012 – 19.02.2012 zu Gast am ZfL

Kunsthistorikerin am Kunsthistorischen Institut Florenz (Max-Planck-Institut)

Zur Person / Vita

Romana Filzmoser ist vom 5.–19.2.2012 auf Einladung des Forschungsprojekts »Das Gesicht als Artefakt in Kunst und Wissenschaft« Fellow am ZfL. Am 8.2. findet mit ihr ein internes Arbeitsgespräch statt.

Nach dem Studium der Kunstgeschichte und Geschichte in Salzburg und Berlin promovierte Romana Filzmoser 2011 an der HU Berlin mit einer Arbeit zu »Hurenbilder. Phänomenologie eines Bildmotivs in der Druckgrafik des 17. und 18. Jahrhunderts«. Für ihr Promotionsprojekt erhielt sie den Theodor-Körner-Preis. Sie ist IFK-Junior Fellow und Stipendiatin des Berliner Chancengleichheitsprogramms für Frauen in Forschung und Lehre. Seit 2007 arbeitet Filzmoser an der Fotothek des Kunsthistorischen Instituts in Florenz – Max-Planck-Institut.

Arbeitsschwerpunkte

  • Druckgraphik
  • Kunsttheorien und Bildkonzepte der Frühen Neuzeit
  • Gattungsgrenzen
  • Text/Bild/Objekt-Relationen

Publikationen

  • »Stadtraum – Bühnenraum. Wien als Kapitale in Josef Richters Bildergalerien«, in: Images en capitale. Vienne, fin XVIIe – début XIXe siècles, hg. v. Ch. Lebeau/W. Schmale, Wien 2011, S. 33–52
  • »›Schönheit und Quark – Quark auf Schönheit‹. Der Wiener Neuesten Mode Allmanach und Marriage A-La-Mode«, in: Kommunikation und Information im 18. Jahrhundert. Das Beispiel der Habsburgermonarchie, hg. v. J. Frimmel/M. Wögerbauer, Wiesbaden 2009, S. 341–356
  • »Tod in Maske. Prostitution und Krankheit im Totentanz des späten 18. Jahrhunderts«, in: Sünde. Süße Laster – Lässliche Moral in der bildenden Kunst, hg. v. Th. Habersatter, Salzburg 2008, S. 123–131