Prof. Alex Hanimann

05.01.2015 – 31.01.2015 zu Gast am ZfL

Zeichner und Professor für Visuelle Kommunikation an der Zürcher Hochschule der Künste (Schweiz)

Zur Person / Vita

Alex Hanimann ist vom 05. bis 31.01.2015 im Rahmen der Artist in Residence-Kooperation mit der Zürcher Hochschule der Künste Fellow am ZfL.
Video: Alex Hanimann im Interview über seinen Aufenthalt am ZfL

  • Lehrerseminar Rorschach sowie die Zeichenlehrerklasse der Schule für Gestaltung Zürich
  • seit 1982 freie künstlerische Arbeit mit regelmäßiger Ausstellungstätigkeit im In- und Ausland
  • 1987 Mitbegründer der Kunsthalle St. Gallen
  • seit 1998 Dozent an der Zürcher Hochschule der Künste im Departement Design, Visuelle Kommunikation
  • 1997–2004 Mitglied der Eidgenössischen Kunstkommission
  • seit 2003 Professur an der ZHdK
  • 2012 Art and the city-Award

Arbeitsschwerpunkte

Am ZfL wird Alex Hanimann in dem von Magarete Vöhringer geleiteten Forschungsschwerpunkt Visuelles Wissen der Frage nachgehen, wie Unsichtbares mit den Mitteln der Zeichnung sichtbar gemacht werden kann. Es gilt, den komplexen Vorgang des Zeichnens als ein Zusammenspiel von Bildern, Gerätschaften, Materialien, Körper und Bewusstsein in die Reflexion miteinzubeziehen. Spezifische Verfahren der Wirklichkeitsaneignung führen dazu, dass die Zeichnung nicht mehr nur als Träger einer künstlerischen Idee oder als selbstreferentielles Artefakt funktioniert, sondern ein Gedankenkonzentrat schafft, das dem wissenschaftlichen Denken verwandt und den Methoden von Recherche- und Forschungstätigkeiten verpflichtet ist.

Publikationen

Ausstellungen (Auswahl)

  • Aktuell: Videoarbeit über Eisbären im Rahmen der Ausstellung »Im Hier und Jetzt! Schweizer Kunst der letzten 30 Jahre aus der Sammlung Kunst Heute«, Kunstmuseum Bern
  • 2014: Das Relationsproblem, Milieu Bern; An Image Collector’s Private Cabinet, Centro d’Arte Contemporanea Ticino (CACT), Bellinzona
  • 2013: Out of space, Galerie Bernard Jordan, Zürich; recent works, Galerie Skopia, Genf; Konstellation 5. 71 Jahre – 71 Werke, Kunstmuseum Thurgau, Karthause Ittingen; Zeichen. Sprache. Bilder. Schrift in der Kunst seit den 1960er Jahren, Städtische Galerie Karlsruhe
  • 2012: No proof – no commentary – no double entendre, Mamco, Genf; Mimikry, Galerie Hengesbach, Berlin; 07041977091523, Galerie Jordan, Paris; Météorologies mentales – oeuvres de la collection Andreas Züst, Centre culturel suisse, Paris; Art and the city – Das Festival für Kunst im öffentlichen Raum Zürich; La jeunesse est un art, Kunsthaus Aarau; La nuit des tableaux vivants, II Biennale de Belleville Paris
  • 2011: Never what we expect, Galerie Bernard Jordan, Zürich; Voici un dessin suisse 1990 – 2010, Aargauer Kunsthaus, Aarau
  • 2010: Voici un dessin suisse 1990 – 2010, Musée Rath, Genf; Fuochi artificiali, internationale Lichttage, Winterthur
  • 2009: Conceptual Games, Aargauer Kunsthaus, Aarau; why what where how, Galerie Skopia, Genf; I am by birth a Genevese, Vegas Gallery, London und Forde, Genf
  • 2008: Vorbilder und Verwandte, Kunstverein Konstanz

Publikationen (Auswahl)

  • Textarbeiten 1986–2008 [anlässlich der Ausstellung »Conceptual Games« im Aargauer Kunsthaus Aarau, 24. Januar bis 3. Mai 2009], hg. v. St. Kunz, Nürnberg 2009
  • Horsepark [anlässlich der Ausstellung »The Power of Perception and the Power of Judgement« im Westfälischen Kunstverein Münster vom 12. April bis 26. Mai 2002], hg. v. C. Plath, Nürnberg 2002
  • Atom in Pakistan, Mitautor, Nürnberg 2000
  • Birdwatching [anlässlich der Ausstellung »Birdwatching« im Musée d'art moderne et contemporain (mamco), Genf, 22.10.03–25.1.04; Neue Kunst Halle St. Gallen, 6.3.–25.4.04], hg. v. G. Jetzer, St. Gallen 2004