PD Dr. Mona Körte

Germanistin/Komparatistin, Leitung des Forschungsschwerpunktes Weltliteratur und des Forschungsprojekts Höllengesichter. Torsion und Defiguration in Dantes Divina Commedia und in ausgewählten Bildgattungen

Zur Person / Vita

  • 2016 (SoSe) Vertretung der W3-Professur für Neuere deutsche Literatur im europäischen Kontext an der Universität Konstanz
  • 2015 Max Kade Distinguished Visiting Professor am German Department der University of Virginia in Charlottesville/USA
  • 2013/2014 Fellow am Alfried Krupp Wissenschaftskolleg Greifswald mit dem Projekt Ver-rückte Dinge. Objekte zwischen Eigen- und Unsinn in Märchentexten um 1800
  • 2011–2013 Mitarbeiterin im ZfL-Projekt Das Gesicht als Artefakt in Kunst und Wissenschaft
  • 2010 – 2015 Mitglied des DFG-Netzwerks Sprachen des Sammelns. Literatur als Medium und Reflexionsform des Sammelns
  • 2010-2011 Vertretung der W3-Professur Neuere Deutsche und Vergleichende Literaturwissenschaft an der TU Chemnitz
  • 2010 Kurt-David-Brühl-Professorin am Centrum für Jüdische Studien der Karl-Franzens-Universität Graz
  • 2009 Habilitation an der TU Berlin/Venia in Neuere Deutsche Philologie und Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft mit dem Thema Essbare Lettern. Brennende Schrift. Buch- und Schriftvernichtung in der europäischen Literatur der Neuzeit
  • 2008–2010 Forschungsstipendiatin der Gerda Henkel Stiftung
  • 2004 Max Kade Visiting Professor am German Department der University of Virginia in Charlottesville/USA
  • 1999–2007 Wissenschaftliche Assistentin (C1) im Bereich Literaturwissenschaft am interdisziplinären Zentrum für Antisemitismusforschung der Technischen Universität Berlin
  • 1998 Promotion am Institut für Literaturwissenschaft an der Technischen Universität Berlin Die Uneinholbarkeit des Verfolgten. Der Ewige Jude in der literarischen Phantastik, Prädikat: mit Auszeichnung (summa cum laude)
  • 1995 Forschungsaufenthalt an der Hebrew University of Jerusalem/Israel
  • 1994–1998 Promotionsstipendium der Heinrich Böll Stiftung
  • 1993 Magister Artium an der Freien Universität, Note: sehr gut
  • 1986–1993 Studium der Germanistik, Psychologie an der Johann Wolfgang von Goethe Universität in Frankfurt/Main und an der Freien Universität Berlin

Arbeitsschwerpunkte

  • Literatur- und Kulturgeschichte des Gesichts
  • Materialität der Schrift
  • deutsch-/europäisch-jüdische Literatur der Moderne
  • Philologie um 1800
  • literarische Epistemologie der Dinge und des Sammelns
  • Visual Culture
  • Exil und Mehrsprachigkeit

Publikationen

Monographien

  • Undinge. Literarische Epistemologie der Sammlung um 1800, Paderborn (Fink) 2017.
  • Randgänge des Gesichts. Kritische Perspektiven auf Sichtbarkeit und Entzug, Paderborn (Fink) 2016, mit Judith Elisabeth Weiss.
  • Blatt für Blatt. Text, Tod und Erinnerung bei Thomas Bernhard und Imre Kertész, Graz (Leykam) 2012.
  • Essbare Lettern. Brennende Schrift. Buch- und Schriftvernichtung in der europäischen Literatur der Neuzeit, München (Fink) 2012.
    Rezensionen: Süddeutsche Zeitung vom 01.09.2012, The German Quarterly 86.1 (Winter 2013), German Studies Review 36.1. (February 2013), Literaturkritik vom 06.06.2012, Zeitschrift für Germanistik Heft 2/2012, Deutschland Radio Kultur am 10.05.2012.
  • Die Uneinholbarkeit des Verfolgten. Der Ewige Jude in der literarischen Phantastik, Frankfurt/Main, New York (Campus) 2000.
    Rezensionen: FAZ, Aschkenas, Literaturwissenschaftliches Jahrbuch, Zeitschrift für Volkskunde.

Herausgeberschaften

  • Ding, Ding. Ding. Heimsuchung & Haushaltung. Zeitschrift Kultur & Gespenster, Nr. 17, 2016.
  • Mythen des Alltags – Mythologies. Roland Barthes’ Klassiker der Kulturwissenschaften, Berlin (Kadmos) 2014, mit Anne-Kathrin Reulecke.
  • Inventing Faces. Rhetorics of Portraiture from Renaissance to Modernism, Berlin (Deutscher Kunstverlag) 2013, mit Ruben Rebmann, Judith Elisabeth Weiss, Stefan Weppelmann.
  • Gesichtsauflösungen. Interjekte 4 (2013), mit Judith Elisabeth Weiss.
  • Verbergen – Überschreiben – Zerreißen. Formen der Bücherzerstörung in Literatur, Kunst und Religion, Berlin (Erich Schmidt) 2007, mit Cornelia Ortlieb.
  • Antisemitismusforschung in den Wissenschaften, Berlin (Metropol) 2004, mit Werner Bergmann.
  • Rettung im Holocaust. Bedingungen und Erfahrungen des Überlebens, Berlin (Metropol) 2001, mit Wolfgang Benz.
  •  Ahasvers Spur. Dichtungen und Dokumente vom »Ewigen Juden«, Leipzig (Reclam Leipzig) 1995, mit Robert Stockhammer.

Reihenherausgeberschaften

Figurationen des Anderen – Literatur- und kultur-wissenschaftliche Studien, Bielefeld (Aisthesis), mit Matthias N. Lorenz.

  • Bd. 3: Yahya Elsaghe: Max Frisch und das Zweite Gebot. Relektüren von Andorra und Homo Faber, 2013.
  • Bd. 2: Julian Reidy: Rekonstruktion und Entheroisierung. Paradigmen des ‚Generationenromans‘ in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur, 2013.
  • Bd. 1: Franziska Schößler: Börsenfieber und Kaufrausch. Ökonomie, Rasse und Geschlecht bei Theodor Fontane, Heinrich Mann, Thomas Mann, Emile Zola und Arthur Schnitzler, 2009.

Editionen

  • Benjamin Orlove: Die Erfindung meines Vaters, Berlin (Metropol) 2003.
  • Robert Goldmann: Flucht in die Welt. Ein Lebensweg nach New York, Frankfurt/Main (Fischer) 1996.
  • Renata Yesner: Jeder Tag war Jom Kippur. Eine Kindheit im Ghetto und KZ, Frankfurt/Main (Fischer) 1995.

Aufsätze

  • Ding, Ding, Ding: Heimsuchungen in der Haushaltung, in: Kultur & Gespenster 17 (2016), S. 71-85.
  • Ohne Mühe und Anordnung zusammengeworfen: „Queer analogies“ in Nathaniel Hawthornes A Virtuoso’s Collection, in: Sarah Schmidt (Hg.): Sprachen des Sammelns, München (Fink) 2016, S. 259-267.
  • Vom Ding zum Zeichen: ABC-Bücher und Buchstabensuppen, in: Sarah Schmidt (Hg.): Sprachen des Sammelns, München (Fink) 2016, S. 139-162 (im Druck).
  • Re-Interpretationen Shylocks. Alexander Granachs Briefe aus dem Exil, in:  Exilforschung. Ein internationales Jahrbuch 31 (2013): Exil und Shoah, hg. v. Bettina Bannasch. Helge Schreckenberger und Alan E. Steinweis, 2016, S. 277-291 (im Druck).
  • Im Kampf um die Stimme. Geschichte als Phantasma in Leo Perutz‘ Der Marques de Bolibar, in: Elisabeth Johanna Koehn, Paula Wojcik (Hg.): Schwellenräume – Schwellenzeiten im Werk von Irène Némirovsky, Leo Perutz und Bruno Schulz, Heidelberg (Winter) 2016, S. 81-93.
  • Literarische Zeugenschaft der Shoah – Frühe Prosa über den Genozid, in: Bettina Bannasch (Hg.): Kunst und Katastrophe, Göttingen (V & R unipress) 2015 (im Druck).
  • Mythologien im Konjunktiv. Überlegungen zu einer ‚mythenkritischen Erzählung unserer Gegenwart‘, zus. mit Roswitha Böhm, in: Lendemains/Études comparées sur la France, 40 (2015) Bd. 158, S. 25–35.
  • Dinge im Diminutiv. Der Eigensinn des Kleinen in den „Kinder- und Hausmärchen“ der Brüder Grimm, in: José Brunner (Hg.): Die Erfahrung der Dinge: Mensch-Objekt-Beziehungen in der modernen deutschen Literatur, Geschichte und Philosophie, Göttingen (Wallstein) 2015, S. 19-34.
  • Metaerzählungen, Grenzfälle. Literatur als Widerstand gegen Ideologiebildung, in: Der Deutschunterricht, Themenheft Literarischer Antisemitismus, Nr. 2, 2015, S. 6-16.
  • Porträttechniken des Makels: Judas und Ewiger Jude, in: Michael Kohlstruck, Stefanie Schüler-Springorum, Ulrich Wyrwa (Hg.): Bilder kollektiver Gewalt – Kollektive Gewalt im Bild, Berlin (Metropol) 2015, 329–343.
  • Unding, in: Die GRIMMWELT – Von Ärschlein bis Zettel, hg. von der Stadt Kassel in Zusammenarbeit mit Annemarie Hürlimann und Nicola Lepp, München (Sieveking) 2015, S. 217–222.
  • Dichtungslogiken des Ich. Theoriebildung im Exil bei Käte Hamburger und Margarete Susman, in: Stephan Braese, Daniel Weidner (Hg.): „Meine Sprache ist Deutsch“. Deutsche Sprachkultur von Juden und die Geisteswissen-schaften 1870-1970, Berlin (Kadmos) 2015, S. 174-198 .
  • Mystifikationen en détail’: Das Gesicht und seine Attribute im Visier des Mythologen, in: Mona Körte, Anne-Kathrin Reulecke (Hg.): Mythen des Alltags – Mythologies. Roland Barthes’ Klassiker der Kulturwissenschaften, Berlin (Kadmos) 2014, S. 167–180.
  • Intellektuelle Korrespondenzen. Roland Barthes’ Mythen des Alltags – Mythologies. Eine Einleitung zus. mit Anne-Kathrin Reulecke, in: Mona Körte, Anne-Kathrin Reulecke (Hg.): Mythen des Alltags –Mytho logies. Roland Barthes’ Klassiker der Kulturwissenschaften, Berlin (Kadmos) 2014, S. 7–22.
  • Neurologische Gesichtsblindheit und biometrische Gesichtserkennung – ein Januskopf? zus. mit Ulrich Richtmeyer, in: Ulrich Richtmeyer (Hg.): PhantomGesichter. Zur Sicherheit und Unsicherheit im biometrischen Überwachungsbild, München (Fink) 2014, S. 215–234.
  • In the Museums of Words: Leonardo’s Faces of the Damned, in: Mona Körte, Ruben Rebmann, Judith Elisabeth Weiss, Stefan Weppelmann (Hg.): Inventing Faces. Rhetorics of Portraiture from Renaissance to Modernism, Berlin (Deutscher Kunstverlag) 2013, S. 175–190.
  • Papier, Schrift und Feuer. Zu einer produktiven Konstellation, in: Helmut Lethen, Annegret Pelz, Michael Rohrwasser (Hg.): Konstellationen des Schreibens, Wien (Vienna University Press) 2013, S. 51–66.
  • Übergangsobjekte: Tagebücher zwischen den Sprachen, in: Exilforschung. Ein internationales Jahrbuch 31 (2013): Dinge des Exils, hg. v. Doerte Bischoff und Joachim Schlör, München (Richard Boorberg) 2013, S. 32–7342.
  • Gesichter zwischen Erkennung und Auflösung. Eine Einleitung, zus. mit Judith Elisabeth Weiss, in: Mona Körte, Judith Elisabeth Weiss (Hg.): Gesichtsauflösungen. Interjekte 4 (2013), S. 4–11.
  • Gesichterordnungen. Zu Arnold Zweigs und Hermann Strucks Das ostjüdische Antlitz, in: Comparatio. Zeitschrift für Vergleichende Literaturwissenschaft, 4 (2012) 2/2012, S. 289–312.
  • Die brüchige Physiognomie des Ich. Erzählerische Unzuverlässigkeit im Werk Gregor von Rezzoris, in: Paula Giersch, Florian Krobb, Franziska Schößler (Hg.): Galizien im Diskurs. Inklusion, Exklusion, Repräsentation, Frankfurt/Main, New York (Peter Lang) 2012, S. 313–328.
  • Die Suche nach einer Sprache ohne Gedächtnis. Zweisprachigkeit als Bedingung der Möglichkeit des Schreibens über Exil und Vertreibung bei Georges-Arthur Goldschmidt, in: Petra Ernst, Hans-Joachim Hahn, Daniel Hoffmann, Dorothea Salzer (Hg.): trans-lation – trans-nation – trans-formation. Übersetzen und jüdische Kulturen (Studienverlag Graz), 2012, S. 237–248.
  • Gesichts(aus)schnitte. Teile vom Ganzen, in: Kunstforum International. Gesicht im Porträt/Porträt ohne Gesicht, hg. von Judith Weiss (Juli – August 2012), Bd. 216, S. 60–71.
  • Der Un-Sinn der Dinge in Märchentexten um 1800, in: Zeitschrift für Germanistik 22 (2012) 1, S. 57–71.
  • Who is Max Kade? Transatlantisches Mäzenatentum zwischen Person und Chiffre, in: Trajekte, Themenheft: Anderswo. Deutschsprachige Geisteswissenschaften 23 (2011), S. 46–49.
  • Bewegliche Nasen. Das Riechorgan als corpus delicti, in: Michael Kohlstruck, Andreas Klärner (Hg.): Ausschluss und Feindschaft. Studien zu Antisemitismus und Rechtsextremismus, Berlin (Metropol) 2011, S. 113–123.
  • Die Angst vor der eigenen Frage. Oskar Roehlers „Jud Süss – Film ohne Gewissen“, in: Jahrbuch für Antisemitismusforschung 19 (2011), S. 405–410. Siehe auch: Zeitgeschichte-online, September 2010, (zuletzt 25. 8. 2014).
  • Büchertode, in: Thomas Eder, Samo Kobenter, Peter Plener (Hg.): Seitenweise. Was das Buch ist, Wien (Edition Atelier) 2010, S. 204–218.
  • Das Fremde in den Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm, in: Wolfgang Benz (Hg.): Vorurteile in der Kinder- und Jugendliteratur, Berlin (Metropol) 2010, S. 47–62.
  • ‚Ein bißchen Aleph‘. Religion und religiöse Praxis zwischen Renaissance und Musealisierung, in: Julian Preece, Frank Finlay, Sinéad Crowe (Hg.): Religion and Identity in Germany Today. Doubters, Believers, Seekers in Literature and Film, Oxford, Bern, Berlin u. a. (Peter Lang) 2010, S. 7–24.
  • Bücher im Feuer – Funktionen eines Mythos, in: Luigi Lorenzetti, Vanessa Giannó (Hg.): Al fuoco! Usi, rischi e rappresentazioni dell’incendio dal Medioevo al XX secolo, Lugano (Editore Giampiero Casagrande) 2010, S. 137–154.
  • Die Toten am Tisch. ‚Familienromane‘ nach dem Holocaust, in: Zeitschrift für deutsche Philologie, Bd. 127 (2008), Heft 4, S. 573–594.
  • Von Buchstabenessern und Bücherstürmern. Der uneigentliche Gebrauch der Bücher bei Elias Canetti, in: Susanne Lüdemann (Hg.): Der Überlebende und sein Doppel. Kulturwissenschaftliche Analysen zum Werk Elias Canettis, Freiburg im Breisgau (Rombach) 2008, S. 109–124.
  • Judaeus ex machina, perpetuum mobile. Technik oder Demontage eines literarischen Antisemitismus?, in: Klaus-Michael Bogdal, Klaus Holz, Matthias Lorenz (Hg.): Literarischer Antisemitismus nach Auschwitz, Stuttgart (Metzler), 2007, S. 59–75.
  • Vom Mensch zum Tier. Verwandlungsangst in Georges-Arthur Goldschmidts Autobiographie „Über die Flüsse“, in: Kultur & Gespenster, Heft 4, Juli 2007, Hamburg, S. 120–130.
  • Bücheresser und ‚Papiersäufer‘. Kulturelle Bedeutungen der Einverleibung von Schrift, in: Mona Körte, Cornelia Ortlieb (Hg.): Verbergen – Überschreiben – Zerreißen. Formen der Bücherzerstörung in Literatur, Kunst und Religion, Berlin (Erich Schmidt) 2007, S. 271–292.
  • Stummer Zeuge. Der ‚Muselmann‘ in Erinnerung und Erzählung, in: Silke Segler-Messner, Monika Neuhofer, Peter Kuon (Hg.): Vom Zeugnis zur Fiktion. Repräsentation von Lagerwirklichkeit und Shoah in der französischen Literatur nach 1945. KZ – memoria scripta, Bd. 2, Frankfurt/Main (Peter Lang) 2006, S. 97–110.
  • Figur ohne Original – „Jud Süß“ und Ewiger Jude als Metafiguren der Geschichte bei Lion Feuchtwanger, in: Alexandra Przyrembel, Jörg Schönert (Hg.): „Jud Süß“. Hofjude, literarische Figur, antisemitisches Zerrbild, Frankfurt/Main (Campus) 2006, S. 175–188.
  • Unendliche Wiederkehr. Der Ewige Jude und die Literatur, in: Willi Jasper, Eva Lezzi, Elke Liebs, Helmut Peitsch (Hg.): Juden und Judentum in der deutschsprachigen Literatur, Jüdische Kultur, Bd. 15, Wiesbaden (Harrassowitz) 2006, S. 43–61.
  • „Un petit sac“. Sebalds Figuren zwischen Sammeln und Vernichten, in: Marcel Atze, Franz Loquai (Hg.): W.G. Sebald, Eggingen (Isele) 2005, S. 176–194.
  • Zeugnisliteratur. Autobiographische Berichte aus den Konzentrationslagern, in: Wolfgang Benz, Barbara Distel (Hg.): Der Ort des Terrors. Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager, Bd. 1, München (Beck) 2005, S. 329–345.
  • „Juden und deutsche Literatur“. Zu den Erzeugungsregeln von Grenzziehungen in der Germanistik, in: Mona Körte, Werner Bergmann (Hg.): Antisemitismusforschung in den Wissenschaften, Berlin (Metropol) 2004, S. 353–375.
  • An den Rändern der Fiktion. Die Suche nach Sara in der Literatur der Moderne, in: Rainer Kampling (Hg.): Sara lachte – eine Erzmutter geht durch die Geschichte. Zur Interpretation und Rezeption der Saraerzählung, Paderborn München (Schöningh) 2003, S. 279–289.
  • „Pyrotechniker der Macht“. Bücherverbrennungen und ihre Wirkung in der Literatur, in: Zeitschrift für Geschichtswissenschaft 5 (2003), S. 430–439.
  • Herzensfragen. Rettung im Belgischen Nonnenkloster: in: Wolfgang Benz (Hg.): Überleben im Dritten Reich. Juden im Untergrund und ihre Helfer, (C.H. Beck) München 2003, S. 166–181.
  • Armband, Handtuch, Taschenuhr. Objekte des letzten Augenblicks in Erinnerung und Erzählung, in: Wolfgang Benz, Claudia Curio, Andrea Hammel (Hg.): Die Kindertransporte 1938/39. Rettung und Integration, Frankfurt/Main (Fischer) 2003, S. 171–185.
    Englische Übersetzung: Bracelet, Hand Towel, Pocket Watch: Objects of the Last Moment in Memory and Narration, in: Shofar. An Interdisciplinary Journal of JEWISH STUDIES, 23 (2004)1, S. 109–120.
  • Okkupation und Obsession. Judenfiguren in der französischen Nachkriegsliteratur, in: Eva Lezzi, Monika Ehlers (Hg.): Fremdes Begehren. Transkulturelle Beziehungen in Literatur, Kunst und Medien, Köln Weimar Wien (Böhlau) 2003, S. 281–293.
  • Flaschenpost. Vom „Eigenleben“ jüdischer Erinnerungsarchive, in: Ariane Huml, Monika Rappenecker (Hg.): Jüdische Intellektuelle im 20. Jahrhundert. Literatur- und kultur-geschichtliche Studien, Würzburg (Königshausen & Neumann) 2003, S. 275–296.
  • Erinnerungsliteratur, in: Terror und Kunst. Zeugnis, Überlebenshilfe, Rekonstruktion und Denkmal, Dachauer Hefte 18 (2002), S. 23–33.
  • Erlkönigs Kinder. Überlegungen zu Martin Walsers „Tod eines Kritikers“, in: Jahrbuch für Antisemitismusforschung, Bd. 11, Berlin (Metropol) 2002, S. 295–310.
  • Zeugnisse als Epitaphe. Wiedergängerische Stimmen im Werk von Charlotte Delbo und Ida Fink, in: Barbara Distel (Hg.): Frauen im Holocaust, Weilingen (Bleicher) 2001, S. 388–415.
  • Pippi Langstrumpf. Das Manifest einer elternlosen Kindheit nach 1945, in: Ute und Wolfgang Benz (Hg.): Deutschland, deine Kinder. Zur Prägung von Feindbildern in Ost und West, München (dtv) 2001, S. 216–229.
  • „Zigeuner“ und Juden in der Literatur nach 1945, in: Vorurteile – Stereotype – Feindbilder. Informationen zur politischen Bildung 271 (2001) 2, S. 46–48.
  • Geschichten von der Angst. Überlegungen zu Georges-Arthur Goldschmidts Romanen Die Absonderung und Die Aussetzung, in: Barbara Bauer, Waltraud Strickhausen (Hg.): „Für ein Kind war das anders.“ Traumatische Erfahrungen jüdischer Kinder und Jugendlicher im nationalsozialistischen Deutschland, Berlin (Metropol) 1999, S. 270–285.
  • Das „Bild des Juden in der Literatur“. Berührungen und Grenzen von Literaturwissenschaft und Antisemitismusforschung, in: Jahrbuch für Antisemitismusforschung, Bd. 7, Frankfurt/Main, New York (Campus) 1998, S. 140–150.
  • Limbus und Hölle – Metaphern des Unbeschreiblichen. Theresienstadt in literarischen Texten, in: Jahrbuch für Antisemitismusforschung, Bd. 5, Frankfurt/Main, New York (Campus) 1996, S. 196–210.
  • Der Krieg der Wörter. Der autobiographische Text als künstliches Gedächtnis, in: Nicolas Berg, Jess Jochimsen, Bernd Stiegler (Hg.): SHOAH. Formen der Erinnerung. Geschichte, Philosophie, Literatur, Kunst, München (Fink) 1996, S. 201–214.
  • „Wir, die wir die Helden des Mährchens sind, wir wissen es selbst nicht.“ Ahasver-Dichtungen in der Literatur des 19. Jahrhunderts, in: Jahrbuch für Antisemitismusforschung, Bd. 4, Frankfurt/Main, New York (Campus) 1995, S. 39–62.
  • „Fatma – komm und reparier’ meine Màcchina.“ Bericht über den Versuch einer Integration, in: Wolfgang Benz (Hg.): Ausländer in Deutschland, München (Beck) 1993, S. 109–123.

Übersetzungen, Epiloge, Vorworte

  • Jon Thiem: Die Bibliothek von Alexandria brennt – wieder und wieder, in: Mona Körte, Cornelia Ortlieb (Hg.): Verbergen – Überschreiben – Zerreißen. Formen der Bücherzerstörung in Literatur, Kunst und Religion, Berlin (Erich Schmidt) 2007. Übersetzung.
  • Benjamin Orlove: Die Erfindung meines Vaters, Berlin (Metropol) 2003. Übersetzung und Epilog, S. 313–317.
  • Guta Trokenheim: Überleben unter der Erde. Erinnerungen einer polnischen Jüdin, Berlin (Metropol) 2003. Vorwort: S. 7–10.
  • Robert Goldmann: Flucht in die Welt. Ein Lebensweg nach New York, Frankfurt/Main (Fischer) 1996. Übersetzung.
  • Renata Yesner: Jeder Tag war Jom Kippur. Eine Kindheit im Ghetto und KZ, Frankfurt/Main (Fischer) 1995. Herausgabe, Übersetzung und Nachwort: S. 150–160.
  • Jean Heinemann: Auschwitz. Mein Bericht, Berlin (Neues Berlin) 1995. Vorwort: S. 5–8.

Lexikonbeiträge

  • Eintrag „Bibliothek“, in: Literatur und materielle Kultur, hg. von Susanne Scholz und Ulrike Vedder, (Handbücher zur kulturwissenschaftlichen Philologie), Berlin, New York (Walter de Gruyter) 2016.
  • Eintrag „Unding“, in: Literatur und materielle Kultur, hg. von Susanne Scholz und Ulrike Vedder, (Handbücher zur kulturwissenschaftlichen Philologie), Berlin, New York (Walter de Gruyter) 2016.
  • Eintrag „Volksmärchen/Kunstmärchen“, in: Literatur und materielle Kultur, hg. von Susanne Scholz und Ulrike Vedder, (Handbücher zur kulturwissenschaftlichen Philologie), Berlin, New York (Walter de Gruyter) 2016.
  • Eintrag Schrift, in: Handbuch Literatur und Religion, hrg. von Daniel Weidner, Stuttgart (Metzler) 2016, S. 434-439.
  • Eintrag Ahasverus, in: Frühe Neuzeit in Deutschland 1520-1620. Literaturwissenschaftliches Verfasserlexikon, Berlin, New York (Walter de Gruyter) 2011.
  • Einträge Holocaustliteratur und Ewiger Jude, in: Brockhaus (Leipzig) 2006.
  • Einträge Trümmerliteratur und Gruppe 47, in: Axel Schildt (Hg.): Deutsche Geschichte im 20. Jahrhundert. Ein Lexikon, München (Beck) 2005, S. 193 und S. 213.
  • Eintrag Literatur, in: Lexikon des Holocaust, München (Beck) 2002, S. 139–142.

Rezensionen in folgenden Zeitschriften

  • transversal – Zeitschrift des Centrums für Jüdische Studien 9 (2008) 2.
  • Historische Literatur. Rezensionszeitschrift von H-Soz-u-Kult (HistLit).
  • Zeitschrift für Geschichtswissenschaft: 49 (2001) 6, 47 (1999) 12, 47 (1999) 10, 45 (1997) 10.
  • Trauma Newsletter 2, Hamburg Institute for Social Research, Juli 2000.
  • Mittelweg 36. Zeitschrift des Hamburger Instituts für Sozialforschung, 5 (Juni/Juli 1996).

Rundfunkbeiträge

  • 19.6.2013, BR 2, 9.35-10:00: Ahasver. Feature in der Rubrik radioWissen: Ethik und Philosophie.
  • 1.2.2009, WDR3, 13:00: Aus der Erinnerung gelöscht. Mona Körte im Gespräch mit Ingo Zander in der Reihe Gutenbergs Welt.
  • 9.5.2008, WDR3-Ressonanzen, 19:05-19:45: Bücher auf dem Scheiterhaufen. Mehr als nur ein Rückfall in die Barbarei? Mona Körte im Gespräch mit Kornelia Bittmann.

Vorträge

Vorträge 2016 (Auswahl)

Dez. 2016: Vom Geschmack der Worte. Sprachliche Initiationen im Werk Georges-Arthur Goldschmidts, Internationales Kolloquium: Georges-Arthur Goldschmidt – Überqueren, überleben, übersetzen, Traverser, survivre, traduire, University Bern, 1.-2.2016

Nov. 2016: Das taube Ohr der Sprache. Ilse Aichingers „Meine Sprache und ich“ als Grenzfall. Internationale Tagung: „Ilse Aichingers Texte von Israel aus gelesen“, Hebrew University Jerusalem, 27.-29.11.2016

Okt. 2016: Pässe lesen. Zur Logik des Ausweise(n)s im literarischen Kontext der Emigration. Internationale Tagung: „Migration und Medien“, TU Dresden, 20.-22.10.2016, 11.10.2016.

Okt. 2016: Höllengesichter. Zu Dante Alighieris ‚Inferno‘. Internationale Tagung: „Doing face: Gesicht als Ereignis“, Goethe-Universität Frankfurt, in Kooperation des Forschungszentrums für Historische Geisteswissenschaften und dem Zentrum für Literatur und Kulturforschung Berlin, 6. – 8.10.2016, 7.10.2016

Juli 2016: Die Rache roher Texte. Dingaufstand in Fragmenten der Brüder Grimm. International Comparative Literature Association (ICLA): Panel „Sprache & Rache“, Wien 21. – 27.7.2016, 25.7.2016.

April 2016: Logik der Eskalation. Undinge in den Märchenerstfassungen der Brüder Grimm, DFG-Workshop: „Moralische Dinge“, FernUniversität in Hagen, 22. April 2016

Jan. 2ß16: Wandernde Bedeutungen. Zum literarischen Problem der Unendlichkeit Ahasvers, Ringvorlesung: „Diaspora: Wandlungen eines Begriffs“, Humboldt Universität zu Berlin, 14.1.2016

Lehre

Sommersemester 2016 an der Universität Konstanz, Neuere Deutsche Literatur im Europäischen Kontext

  • Antigone und ihre Deutungen [Proseminar]
  • Die „Gattung Grimm“ [Proseminar]
  • Das leere Haus. Bürgerliche Ökonomik im 19. Jahrhundert [Haupt-/Oberseminar]
  • Passgeschichten [Hauptseminar]