Prof. Dr. Utz Maas

04.10.2017 – 07.10.2017 zu Gast am ZfL

Professor emeritus für Allgemeine und Germanische Sprachwissenschaft an der Universität Osnabrück und Honorarprofessor für Sprachwissenschaft an der Karl-Franzens-Universität Graz (Österreich)

Zur Person / Vita

Utz Maas ist emeritierter Professor für Allgemeine und Germanische Sprachwissenschaft an der Universität Osnabrück. Er studierte Romanistik, Allgemeine und Vergleichende Sprachwissenschaft und Philosophie und wurde 1969 an der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg im Breisgau promoviert. Nach seiner Habilitation in Allgemeiner Linguistik und Romanischer Sprachwissenschaft an der TU Berlin 1971 lehrte er von 1976 bis zu seiner Emeritierung 2009 an der Universität Osnabrück. 2007 wurde er zum Honorarprofessor für Sprachwissenschaft an der Karl-Franzens-Universität Graz ernannt, wo er seit 2009 lehrt und forscht.

Arbeitsschwerpunkte

  • Sprache und Sprachwissenschaft im Nationalsozialismus
  • Sprachtypologie
  • (Marokkanisches) Arabisch
  • Schriftkultur
  • Sprache und Migration
  • Orthographie
  • Phonologie

Publikationen

(Auswahl)

Monographien

  • Migrationsschwelle Sprachausbau. Ein gemeinsames Projekt mit Michael Bommes in Erinnerung an Michael Bommes, IMIS-Beiträge 50 (2016)
  • Sprachforschung in der Zeit des Nationalsozialismus. Verfolgung, Vertreibung, Politisierung und die inhaltliche Neuausrichtung der Sprachwissenschaft, Berlin 2016
  • Was ist deutsch? Die Entwicklung der sprachlichen Verhältnisse in Deutschland, München 2012.
  • Marokkanisches Arabisch. Die Grundstrukturen, München 2011
  • Sprache und Sprachen in der Migrationsgesellschaft. Die schriftkulturelle Dimension, Göttingen/Osnabrück 2008
  • Phonologie. Eine Einführung in die funktionale Phonetik des Deutschen, Göttingen 2004

Aufsätze

  • »Brüche in der Sprachforschung im 20. Jahrhundert«, in: Geschichte der Germanistik. Historische Zeitschrift für die Philologien 49–50 (2016), S. 3365
  • »Was wird bei der Modellierung mit Nähe und Distanz sichtbar und was wird von ihr verstellt«, in: Mathilde Henning (Hg.): Zur Karriere von ›Nähe und Distanz‹: Rezeption und Diskussion des Koch-Oesterreicher-Modells, Berlin 2016, S. 89–111
  • »Schriftkultur in der Migration – ein blinder Fleck in der Migrationsforschung«, in: ders. (Hg.): Orat und literat. Grazer linguistische Studien 73 (2010), S. 151–168
  • »Complex predicates in Maltese: From a Neo-Arabic perspective«, in: Bernard Comrie u.a. (Hg.): Introducing Maltese Linguistics, Amsterdam 2009, S. 113–132
  • »Orality vs. literacy as a dimension of complexity«, in: David Gil/Geoffrey Sampson/Peter Trudgill (Hg.): Language Complexity as an Evolving Variable, Oxford 2009, S. 164–177