Prof. Dr. Eka Tchkoidze

Historikerin, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Forschungsprojekt Batumi, Odessa, Trabzon. Kulturelle Semantik des Schwarzen Meeres aus der Perspektive östlicher Hafenstädte (in Tbilissi)

Zur Person / Vita

  • Professorin für Geschichte an der Fakultät für Kunst und Wissenschaft der Staatlichen Ilia-Universität Tbilissi seit 2008
  • Promotion mit einer Arbeit zu Byzanz in georgischen Quellen (Chroniken und hagiographische Texte des 9. bis 11. Jahrhunderts)
  • Studium der georgischen und modernen griechischen Sprache und Literatur an der Staatlichen Universität Tbilissi und Mediävistik an der Universität Ioannina (Griechenland)

Gastaufenthalte

  • ZfL Berlin (2013)
  • Nationale und Kapodistrias-Universität Athen (2012–2013)
  • Granada (2011)
  • Princeton University (2007–2008)

Arbeitsschwerpunkte

  • georgische Hagiographie als Quelle byzantinischer Geschichte
  • byzantische und georgische Hagiographie
  • Religionsgeschichte
  • mittelalterliche Wissenschaft (Byzanz – Georgien)

Publikationen

(Auswahl)

  • Ένας Γεωργιανός Προσκυνητής στο Βυζαντινό Κόσμο του 9ου αιώνα (Βίος του Ιλαρίωνος του Γεωργιανού) [Georgische Pilgerreise in der byzantinischen Welt des 9. Jh. (Das Leben von Hilarion dem Georgier)]
  • Ideological parameters of both Georgian and Greek versions of the Life of John and Efthymios (auf Georgisch und Englisch), in: Proceedings of the International Scientific Conference »Byzantine Studies in Georgia 3«, Tbilissi 2011, 763–770
  • Der Begriff der ›Auserwählten‹ in der georgischen Hagiographie (auf Georgisch), in: Kadmos. Zeitschrift für Geisteswissenschaften 2 (2010), 5–24
  • Wie aus griechischen Lehnwörtern Fachausdrücke wurden (Beitrag zur Erforschung kirchlicher Terminologie (auf Griechisch), in: Griechische Sprache und Terminologie. Beiträge der 7. Konferenz, Athen 2009, 363–371
  • Eine Interpretation der Wunder des Georgiers ›Georg von Athos‹ (11. Jahrhundert) (auf Georgisch), in: Studies in Christian Archeology 2 (2009), Ilia State University. National Center of Manuscripts of Georgia, 582–609