Dr. Nina Weller

19.06.2017 – 04.07.2017 zu Gast am ZfL

Postdoc an der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien an der LMU München

Zur Person / Vita

Nina Weller studierte Slavische Philologie (Russistik) und Neuere Deutsche Literatur in Berlin und Moskau. 2014 promovierte sie am Institut für Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft der FU Berlin. Seit 2015 ist sie Postdoc an der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien der LMU München, wo sie an einem Projekt zu Geschichtsentwürfen und Erinnerungsnarrativen in der russischen, belarussischen und ukrainischen Literatur arbeitet und am Institut für Slavische Philologie lehrt.

Website von Nina Weller an der Graduiertenschule für Ost- und Südosteuropastudien an der LMU München

Arbeitsschwerpunkte

  • Russische, belarussische und ukrainische Literaturen des 20. und 21. Jahrhunderts
  • Erinnerung und Gedächtnis
  • alternative Geschichte und kontrafaktisches Erzählen
  • fantastische Literatur und Popkultur, Stadt- und Dorfliteratur

Publikationen

(Auswahl)

  • Zwischenzeit. Kontingenz-Erfahrung und transitorische Lebensentwürfe in den Romanen V vozduche von Sergej Bolmat und Matiss von Aleksandr Iličevskij (Slavistische Beiträge Bd. 506), Wiesbaden 2017
  • »Entmythisierung der Blockade Leningrads: Fiktionalisierung der Vergangenheit zwischen offizieller und persönlicher Erinnerung«, in: Danijela Lugarić, Milka Car, Gábor, Tamás Molnár (Hg.): Myth and Its Discontents/Mythos und Ernüchterung: Memory and Trauma in Central and Eastern European Literature/Zu Trauma und (fraglicher) Erinnerung in den Literaturen des zentralen und östlichen Europa, Wien 2017, S. 155–176.
  • Putins Matrix: Zur Mystifizierung, Banalisierung und Subversion des Politischen in aktueller russischer Fantastik, in: Wiener Slawistischer Almanach 68 (2011), S. 225–273 (mit Matthias Schwartz)
  • Hg. (zusammen mit Bettina Lange und Georg Witte): Die nicht mehr neuen Menschen. Russische Filme und Romane der Jahrtausendwende (Wiener Slawistischer Almanach, Sonderband 79), München 2012