Prof. Dr. Michael F. Zimmermann

19.06.2017 – 02.07.2017 zu Gast am ZfL

Professor für Kunstgeschichte an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt

Zur Person / Vita

Michael F. Zimmermann studierte Kunstgeschichte, Philosophie und Geschichte in Köln, Rom und Paris. 1985 Promotion mit einer Arbeit über Seurat. Sein Werk und die kunsttheoretische Debatte seiner Zeit (1991 in mehreren Sprachen publiziert). 1985–1990 wissenschaftlicher Assistent an der FU Berlin, 1990–1991 am Kunsthistorischen Institut in Florenz; 1991–2002 zweiter Direktor am Zentralinstitut für Kunstgeschichte in München. Habilitation über Industrialisierung der Phantasie. Der Aufbau des modernen Italien und das Mediensystem der Künste, 1875–1900 (2006 erschienen). 2002–2004 ordentlicher Professor für Kunstgeschichte an der Université de Lausanne, seitdem Inhaber des Lehrstuhls für Kunstgeschichte an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt. Seit 2006 Sprecher des Master- und seit 2016 auch Bachelorprogramms Aisthesis. Stipendiat am Getty Center for the Humanities und Mitglied des Institute for Advanced Studies in Princeton; Gastprofessuren mehrfach in Paris X-Nanterre, weiterhin am Clark Art Institute in Williamstown, MA, an der Universiteit Amsterdam und an der École Normale Supérieure in Paris; ordentliches Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften und der European Academy of Science, London.

Website von Michael F. Zimmermann an der KU Eichstätt-Ingolstadt

Arbeitsschwerpunkte

Aktuell: Forschungen über die Geschichte der physiologischen Optik im 19. Jahrhundert, besonders über Helmholtz und seine Auswirkungen auf philosophische und künstlerische Theorien sowie auf Cézanne, weiterhin über die imaginäre Kartographie der Nationen in der illustrierten Presse und der Kunstkritik zur Zeit der Weltausstellungen.

Publikationen

Kürzere Monographien:

  • Lovis Corinth, München 2008
  • Die Kunst des 19. Jahrhunderts. Naturalismus – Impressionismus – Symbolismus, München 2011

Edierte Bände:

  • Berlins Museen. Geschichte und Zukunft, München u.a. 1994
  • Bilder der Macht – Macht der Bilder. Zeitgeschichte in Darstellungen des 19. Jahrhunderts, München 1997 (mit Stefan Germer)
  • Barbizon. Malerei der Natur – Natur der Malerei, München 1999 (mit Andreas Burmester und Christoph Heilmann)
  • Französische und deutsche Kunst vom Ancien Régime bis zur Gegenwart. Festschrift Thomas W. Gaehtgens, Köln 2000 (mit Uwe Fleckner und Martin Schieder)
  • The art historian. National traditions and institutional practices, New Haven, Connecticut 2003
  • Monet, Conegliano 2003 (mit Rodolphe Rapetti und MaryAnne Stevens)
  • Vision in motion. Streams of sensation and configurations of time, Zürich u. Berlin 2016

 Aufsätze über die Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts, über Kunsttheorie bzw. -philosophie und Fachgeschichte.