Dr. Robert Zwarg

18.04.2017 – 16.05.2017 zu Gast am ZfL

Gastwissenschaftler am Simon-Dubnow-Institut für jüdische Geschichte und Kultur an der Universität Leipzig

Zur Person / Vita

Nach dem Studium der Übersetzungswissenschaft (Englisch/Spanisch), Kulturwissenschaft und Philosophie an den Universitäten Leipzig, Davis (USA) und Mexiko Stadt (Mexiko) promovierte Robert Zwarg an der Universität Leipzig zur Rezeption der Kritischen Theorie in Amerika. Während der Promotion war Robert Zwarg Visiting Scholar an der New School for Social Research in New York City. Von 2010 bis 2016 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter des Simon-Dubnow-Instituts für jüdische Geschichte und Kultur sowie wissenschaftlicher Redakteur am Akademie-Projekt »Enzyklopädie jüdischer Geschichte und Kultur«.

Arbeitsschwerpunkte

  • Philosophie des 20. Jahrhunderts, insb. Kritische Theorie
  • Transatlantische Theoriegeschichte
  • Formen des philosophischen Schreibens

Publikationen

(Auswahl)

  • Die Kritische Theorie in Amerika. Das Nachleben einer Tradition, Schriften des Simon-Dubnow-Instituts, Bd. 27, hg. von Raphael Gross, Göttingen 2017.
  • Destruktive Charaktere. Hipster und andere Krisenphänomene, Mainz 2017, hg. zus. mit Chris W. Wilpert.
  • »Wenn Akademos wüsste. Die Architektur des Geistes und die Ahnung des Campus Romans«, in: Grundlagenforschung für eine linke Praxis in den Geisteswissenschaften 2 (2016), S. 98–111.
  • »Figuren des Nachlebens. Die Kritische Theorie in Amerika«, in: Arndt Engelhardt/Lutz Fiedler/Elisabeth Gallas/Natasha Gordinsky/Philip Graf (Hg.): Ein Paradigma der Moderne. Jüdische Geschichte in Schlüsselbegriffen, Göttingen 2016, S. 381–400.
  • »Adorno übersetzen oder ›German is, or was, a Jewish language, too‹«, in: Arndt Engelhardt/Susanne Zepp (Hg.): Sprache, Bedeutung, Erkenntnis. Deutsch in der jüdischen Wissenschaftskultur, Leipzig 2015, S. 123–140.