Prof. Dr. Michael Gamper
Professor für Neuere deutsche Literatur am Deutschen Seminar der Universität Zürich
Zur Person
Michael Gamper ist vom 23.11.2010–01.12.2010 auf Einladung von Stefan Willer, stellvertretender Direktor und Leiter des Forschungsbereichs WissensOrdnungen, Gastwissenschaftler am ZfL.
- 1993–1997 Assistent für Neuere deutsche Literatur am Deutschen Seminar der Universität Zürich
- 2002–2005 Habilitationsstipendiat (Projekt-Beitrag) des Schweizerischen Nationalfonds für zweieinhalb Jahre
- ab 2006 SNF-Förderungsprofessur für Literaturwissenschaft am Zentrum für Geschichte des Wissens, ETH Zürich
Schwerpunkte
- Deutsche Literatur des 18., 19. und 20. Jahrhunderts im internationalen Kontext
- Gartenästhetik im 18. Jahrhundert
- ästhetischer Paradigmenwechsel um 1800
- Masse und andere Kollektivphänomene
- historische Stadtlektüre
- Sport und Literatur
- ästhetische Wahrnehmung und ihre textuelle Repräsentation
- Literatur und Wissenschaft (Wissensgeschichte)
Publikationen
Auswahl:
- Bei allem, was ich sehe, zu Gast? - Zur Subjekt-Objekt-Problematik bei Franz Hessel, Lizentiatsarbeit Zürich 1993, 186 S. [ungedruckt]
- Die Natur ist republikanisch. Zu den ästhetischen, anthropologischen und politischen Konzepten der deutschen Gartenliteratur im 18. Jahrhundert, Würzburg 1998
- Die Schweiz in Form. Sport und Nation in einem kleinen Land, Zürich 2005
- Masse lesen, Masse schreiben. Eine Diskurs- und Imaginationsgeschichte der Menschenmenge 1765–1930, München 2007
- Elektropoetologie. Fiktionen der Elektrizität 1740–1870, Göttingen 2009


