Noam Zadoff
Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Abteilung für Jüdische Geschichte
und Kultur der Ludwig-Maximilians- Universität München (LMU)
Zur Person
Noam Zadoff ist vom 11.10.2004–24.10.2204 auf Einladung von Martin Treml, Leiter des Forschungsbereichs Archiv/Kulturwissenschaft, Gastwissenschaftler am ZfL.
- Projektarbeit „Deutschland – Israel: Zentrale Räume und periphere Regionen“ an der LMU München
- Studium der Jüdischen Geschichte und Jüdischen Denkens an der Hebrew University Universität Jerusalem
- zur Zeit Promotion an der Hebrew University zum Thema "Gershom Scholem zwischen Israel und Deutschland"
Schwerpunkte
Zadoff untersucht Deutschland und Israel als zentrale Räume und periphere Regionen, die durch ihre wechselseitige Wahrnehmung vielfältig miteinander verknüpft sind. Dabei stehen insbesondere die symbolische Bedeutung der beiden Regionen innerhalb einer mental map Europas sowie die engen und komplexen Verbindungslinien zwischen ihnen im Zentrum seines Interesses. Gemeinsam mit Mirjam Triendl-Zadoff arbeitet er an der Herausgabe, Übersetzung und Kommentierung eines Bandes über Gershom Scholem und Joseph Weiss.
Publikationen
Auswahl:
- "Travelling to the Past, Creating the Future: Gershom Scholem's Journey to Germany in 1946", in: Jewish Culture and History 11, 1–2 (2009), S. 199–208
- '"Nicht imaginäre Portraits': Der Pilegesh Kreis – Freundschaft und Satire an der hebräischen Universität" [auf Hebräisch], in: Cathedra 126 (2007), S. 67–82
- "Die Scholem-Kurzweil Debatte über die Forschung der Sabbatianischen Bewegung" [auf Hebräisch], in: Kabbalah 16 (2007), S. 299–360
- "Joseph Weiss und Gershom Scholem – Eine Freundschaft in Briefen" (zus. mit Mirjam Triendl-Zadoff), in: Münchner Beiträge zur jüdischen Geschichte und Kultur 1 (2007) 2, S. 94–98


