Erzählungen aus Kolyma 3
Warlam Schalamow: Künstler der Schaufel
Herausgeber:
Franziska Thun-Hohenstein
Verlag Matthes & Seitz, Berlin, 2010
603 Seiten
ISBN: 978-3-88221-600-4
ZfL-Projekt(e):
Den GULag schreiben: Warlam Schalamow
Inhalte
Aus dem Russischen von Gabriele Leupold. Mit einem Nachwort von Michail Ryklin.
Nach Durch den Schnee und Linkes Ufer erscheint nun der dritte Band der Erzählungen aus Kolyma. Er enthält zwei Zyklen des monumentalen Werks Warlam Schalamows. Wieder entführt er den Leser in die erbarmungslose Welt der sibirischen Lager und erzählt die Geschichte der Besiegten. Im Mittelpunkt steht in diesem dritten Band die meisterhaft geschilderte Ganovenwelt im Lager, ihr Alltag, ihre Sprache, ihre Sitten und ihr Verhältnis zu den politischen Gefangenen.
Medienecho
Warlam Schalamow (19.06.2011)
Rezension von Thomas Hummitzsch, in: rezensionen.ch vom 19.06.2011
Krasser Realismus: Warlam Schalamows Erzählungen aus einem Gefangenenlager Stalins (08.04.2011)
Rezension von Peter Schroeder, in: Saarbrücker Zeitung vom 08.04.2011
Erzählungen von Gulagliterat Warlam Schalamow (04.12.2010)
Interview mit Herausgeberin Franziska Thun-Hohenstein, in: Neue Westfälische vom 4.12.2010
Die Opfer ruhen im ewigen Eis (13.11.2010)
Rezension von Ulrich Brunner, in: diepresse.com vom 13.11.2010
In der Hölle ist jeder sein eigener Sprengmeister (12.11.2010)
Rezension von Ralph Dutli, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 12.11.2010
Warlam Schalamow (07.10.2010)
Rezension von Stefan Berkholz, in: SWR2, Sendung: Buchkritik vom 07.10.2010, 14.55 Uhr
Der Geruch des Todes (01.08.2010)
Warlam Schalamow hat Stalins Terror überlebt und schreibt nun im dritten Band seines Kolyma-Zyklus erneut über den Gulag. Rezension von Stefan Höhne, in: Ostthüringer Zeitung vom 01.08.2010
Literatur als Zeugenschaft (27.07.2010)
Warlam Schalamows erschütternde Erzählungen aus Kolyma III. Rezension von Stefan Möller, in: Glanz und Elend. Magazin für Literatur und Zeitkritik vom 27.07.2010
Dunkler sibirischer Stoff (10.06.2010)
Warlam Schalamow evoziert lakonisch das Grauen von Kolyma. Rezension von Cord Aschenbrenner, in: Neue Zürcher Zeitung vom 10.06.2010
Der Mensch ist und bleibt eine Bestie (15.05.2010)
Rezension von Max Hermann, in: Die Welt vom 15.05.2010.
Goldenes Zeitalter der Hölle (12.05.2010)
Literatur über den Gulag. Rezension von Jörg Plath, in: Frankfurter Rundschau vom 12.05.2010


