Zwischen Tier und Mensch
Grenzfiguren des Politischen in der Frühen Neuzeit

Trajekte-Buchreihe
Wilhelm Fink Verlag, München 2013, 253 Seiten
ISBN: 978-3-7705-5452-2

Weil Grenzen – ob reale, disziplinäre oder symbolische – Orte der Begegnung und Konfrontation sind, entstehen gerade in ihren Zwischenräumen vielseitige Dynamiken. 
Der Grenzraum zwischen Tier und Mensch ist der zentrale Ermöglichungsgrund und Austragungsort des Wandels der politischen Semantik in der Frühen Neuzeit. Für diesen Wandel spielen politische Schriften ebenso eine wichtige Rolle wie wissenschaftliche und literarische Texte. 
Benjamin Bühler geht den Grenzfiguren wie dem Hirten, Fuchs, Picaro oder der Bevölkerung im Feld des Politischen nach. Ausgangspunkt der Studie ist die These, dass die Verortung der politischen Akteure zwischen Tier und Mensch in Perioden des Umbruchs die Ausbildung und Erprobung neuer politischer Semantiken erlaubt.

 

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Medienecho

21.10.2013
Herrscher und Beherrschte im ›Dazwischen‹

Benjamin Bühler analysiert politische und literarische Texte der Frühen Neuzeit im Blick auf Grenzfiguren zwischen Mensch und Tier. Rezension von Vera Zimmermann, in: literaturkritik.de vom 21.10.2013, lesen