Poetics of Disgust in Andrei Belyi's Petersburg
Program
Vortrag in der Reihe WISSENSCHAFTLiteratur (in englischer Sprache)
Für weitergehende Informationen, besuchen Sie bitte: http://www.slawistik.hu-berlin.de/events?type=WISSENSCHAFTLiteratur
Olga
Matich ist Professorin für russische Literatur und Kultur an der
University of California in Berkeley (USA). Sie ist auf Einladung des
Projekts „Intensität. Wirkungskonzepte in religiösen und ästhetischen
Diskursen der Moderne“ vom 20. Mai bis zum 20. Juni 2006
Gastwissenschaftlerin am ZfL.
Olga Matich hat zahlreiche Studien
zur russischen Literatur veröffentlicht, u.a. zur künstlerischen
Philosophie des Symbolismus, zum Zusammenhang von Anthropologie und
Literatur (Degeneration in der Literatur) sowie zur Konzeptualisierung
von Liebe in der russischen Moderne (Liebe und Religion, erotische
Utopien der russischen Avantgarde, Androgynität im russischen
Symbolismus). Aktuell arbeitet sie mit Kollegen an einem Portal zum
internationalen Erbe des Russischen Modernismus (von den 1890ern bis zu
den 1920ern). Im Rahmen des Projektes „Intensität. Wirkungskonzepte in
religiösen und ästhetischen Diskursen der Moderne“ wird sie sich mit der
affektiven Poetik des russischen Symbolismus auseinandersetzen.
Schwerpunkt ihres Interesses ist in diesem Zusammenhang die Figur bzw.
der Begriff des Ekels in Andrej Belyjs Roman Peterburg.
Publikationen (Auswahl)
Herausgeberin
von Erotic Utopia: The Decadent Imagination in Russia’s Fin de Siecle
(Madison 2005); Mitherausgeberin von Laboratory of Dreams: Russian
Avant-garde and Cultural Experiment (Stanford 1996). Jüngste Aufsätze:
„Pokrovy Salomei: Eros, smert’ i istoriia“, in: M. Pavlova, Hg.: Erotizm
bez beregov (Moskau 2004); „The White Emigration Goes Hollywood“, in:
Russian Review 64.2 (2005), S. 187-210; „Backs, Suddenlys, and
Surveillance in Andrei Bely’s Petersburg“, in: Russian Literature
(2005); „Eduard Limonovs Poetik der Verärgerung“, in: B. Groys, Hg.:
Zurück aus der Zukunft: Osteuropäische Kulturen im Zeitalter des
Postkommunismus (Frankfurt/M. 2005).