Mittwochsvortrag
16.11.2022 · 18.30 Uhr

Christoph Cornelißen: Das kurze und das lange 20. Jahrhundert. Über die Probleme, einen Anfang und ein Ende zu finden

Ort: Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung, Schützenstr. 18, 10117 Berlin, Aufgang B, 3. Et., Trajekte-Tagungsraum

Sowohl die Zeit als auch der Raum gehören zu den metahistorischen Grundkategorien. Es verwundert daher kaum, dass Historiker und Historikerinnen Periodisierungsfragen immer wieder große Aufmerksamkeit geschenkt haben. Der Vortrag wird einerseits die grundsätzliche Problematik der Setzung von Epochengrenzen und Binnenzäsuren diskutieren. Andererseits sollen die Debatten um das »kurze« oder »lange« 20. Jahrhundert und die damit einhergehenden Deutungsansätze vorgestellt werden.

 

Christoph Cornelißen ist Professor für Neueste Geschichte an der Goethe-Universität Frankfurt am Main.

Publikationen (Auswahl):

  • Hg.: Migration and the European City: Social and Cultural Perspectives from Early Modernity to the Present. Berlin: De Gruyter 2022 (mit Beat Kümin und Massimo Rospocher)
  • Europa im 20. Jahrhundert. Frankfurt a.M.: S. Fischer 2020
  • Hg.: Weimar und die Welt. Globale Verflechtungen der ersten deutschen Republik. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2020 (mit Dirk van Laak)
  • Hg.: Stadt und Krieg im 20. Jahrhundert. Essen: Klartext 2019 (mit Martin Pekár und Václav Petrbok)
  • Gerhard Ritter. Geschichtswissenschaft und Politik im 20. Jahrhundert. Düsseldorf: Droste Verlag 2001
  • Hg.: Geschichtswissenschaften. Eine Einführung. Frankfurt a.M.: Fischer-Taschenbuch-Verlag 2000