Anja Keith

Publikationen und Lektorat, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Programmbereich Theoriegeschichte

Zur Person / Vita

  • seit April 2020 wissenschaftliche Mitarbeiterin am ZfL
  • seit 2013 freie Lektorin (2015 zertifiziert durch die Akademie der Deutschen Medien)
  • 2009-2013 Tutorin am Wall Street Institut (School of English)
  • 2005 bis 2008 wissenschaftliche Mitarbeiterin eines Abgeordneten der Hamburgischen Bürgerschaft / Teilnahme am Internationalen Promotionsprogramm „Literatur- und Kulturwissenschaft“ an der Justus-Liebig-Universität Gießen mit einer Arbeit über die Repräsentation des NS-Ghettos im deutschsprachigen Roman nach 1945
  • 2003-2005 Bundesgeschäftsführerin der Jungen Europäischen Föderalisten Deutschland e.V.
  • 2003 wissenschaftliche Hilfskraft am MitteleuropaZentrum für Staats-, Wirtschafts- und Kulturwissenschaften (MeZ) an der Technischen Universität Dresden (TUD)
  • 1999-2002 studentische Hilfskraft am Institut für Germanistik und am MeZ (TUD)
  • Magisterstudium „German Studies/Culture and Communication“ an der TUD

Arbeitsschwerpunkte

  • Literatur des 20. Jahrhunderts
  • Gattungsgeschichte und Gattungstheorie (bes. Ghetto- und Lagerliteratur)
  • Kulturelles Gedächtnis (Literatur und Gedächtnis)

Publikationen

  • Zus. mit Detlev Schöttker: Arendt und Wulf. Eine „Spiegel“-Affäre, in: FAZ vom 29. Januar 2020, Nr. 24, Geisteswissenschaften, S. N3. (https://www.faz.net/aktuell/wissen/geist-soziales/spiegel-warum-wurde-joseph-wulfs-arendt-rezension-nicht-gedruckt-16603964/wulfs-fluechtlingspass-des-12134719.html)
  • Ernst Jünger - Joseph Wulf: Der Briefwechsel 1962-1974. Hg. von Anja Keith und Detlev Schöttker. Frankfurt/Main: Klostermann 2019 (2. Aufl. 2020), darin Nachwort: »In Beurteilung der Schandtaten«. Zum Briefwechsel zwischen Ernst Jünger und Joseph Wulf, S. 147-162.
  • Ernst Jünger - Joseph Wulf, „In Beurteilung der Schandtaten“. Aus dem Briefwechsel (1962-1974). Mit einer Einführung und Kommentaren von Anja S. Hübner* und Detlev Schöttker, in: Jünger-Debatte 1: Ernst Jünger und das Judentum. Hg. von Thomas Bantle, Alexander Pschera und Detlev Schöttker. Frankfurt/Main: Klostermann 2017, S. 123-164.
  • Zus. mit Detlev Schöttker: Ernst Jüngers brasilianischer Korrespondent. Auf der Suche nach Otto Storch, in: A tradução em movimento. Figurações do traduzir entre culturas de Língua Portuguesa e culturas de Língua Alemã. Hg. von Susana Kampff Lages, Johannes Kretschmer und Kathrin Sartingen. Frankfurt am Main u. a. O.: Peter Lang, S. 119-142 (Wiener Iberioromanistische Studien 10).
  • Zus. mit Detlev Schöttker: Der brasilianische Korrespondent. Auf der Suche nach Otto Storch, in: Sinn und Form 65 (2013), H. 5, S. 672-706 (mit der Edition der Briefe von Otto Storch an Ernst Jünger 1936-1939).
  • Ernst Jünger, Dolf Sternberger. Briefwechsel 1941-42 und 1973-80. Mit Kommentaren von Anja S. Hübner und Detlev Schöttker, in: Sinn und Form 63 (2011), H. 4, S. 448-473.
  • Zus. mit Detlev Schöttker: Gespräch mit Klaus Demus über Paul Celan, in: Sinn und Form 63 (2011), H. 4, S. 474-481.
  • Im Haus der Briefe. Autoren schreiben Ernst Jünger 1945-1991. Hg. von Detlev Schöttker unter Mitarbeit von Anja S. Hübner. Göttingen: Wallstein 2010.
  • „Erfolgsautor mit allem Drum und Dran“. Der Fall Fallada oder Sollbruchstellen einer prekären Künstlerbiographie im ‚Dritten Reich’, in: Im Pausenraum des ‚Dritten Reiches’. Zur Populärkultur im nationalsozialistischen Deutschland. Hg. von Carsten Würmann und Ansgar Warner. Berlin u. a. O.: Peter Lang 2008, S.197-213 (Publikationen zur Zeitschrift für Germanistik, Neue Folge, Bd. 17).
  • „’ ... als ein Gruß an die versunkenen Gärten der Kinderzeit’ – Hans Falladas ‚Erinnerungsbücher’, in: Zeit vergessen, Zeit erinnern. Hans Fallada und das kulturelle Gedächtnis. Hg. v. Carsten Gansel und Werner Liersch. Göttingen: V & R unipress 2008, S. 131-143 (Formen der Erinnerung 32).

(*bis 2017 erschienen die Veröffentlichungen unter meinem Geburtsnamen Anja S. Hübner)

Vorträge

  • Lesung aus dem Briefwechsel zwischen Ernst Jünger und Joseph Wulf zusammen mit Hanns Zischler und Detlev Schöttker in der Gedenk- und Bildungsstätte Haus der Wannsee-Konferenz Berlin (22.12.2019)
  • "Joseph Wulf – Ernst Jünger. The Correspondence (1962-1974)“, workshop "Joseph Wulf: Un historien juif polonais en RFA“, Académie polonaise des sciences à Paris, programme ANR-DFG PREMEC, Premiers écrits de la Shoah (16.2.2018)
  • „’Er üs doch aber ein lieber Djunge!’ Hans Fallada – Selbstbetrachtungen“, Finissage zur Ausstellung „Hans Fallada – Lebensorte“, Buddenbrookhaus Lübeck (29.7.2007)
  • „’ ... als ein Gruß an die versunkenen Gärten der Kinderzeit’ – Hans Falladas ‚Erinnerungsbücher’“, Tagung „Zeit vergessen, Zeit erinnern. Hans Fallada und das ‚kulturelle Gedächtnis’“, Landesvertretung des Landes Mecklenburg-Vorpommern, Berlin (23.2.2007)
  • „Schreiben über den begrenzten Raum: Überlegungen zur Ghetto- und Lagerliteratur“, zusammen mit Claudia Nickel, Tagung „Gattungstheorie und Gattungsgeschichte“ an der Justus-Liebig-Universität Gießen (25.11.2006)
  • “Buried homeland: Bukovina in the works of Aharon Appelfeld / Un pays natal enseveli: la Bukovine dans l’œuvre d’Aharon Appelfeld“, Conferénce internationale autour de l’œuvre d’Aharon Appelfeld – un écrivain israélien au cœur de l’Europe, Université de Paris 8, INALCO / Musée d’art et d’histoire du Judaïsme, Paris (20.9.2004)
  • „Sexualität und Körperlichkeit im Werk von Edgar Hilsenrath“, Kolloquium „Der Fremde trägt meine Züge – Aspekte des Werkes von Edgar Hilsenrath“, Stiftung Begegnungsstätte für jüdische Geschichte und Kultur Rostock (17.4.2004)
  • „Aharon Appelfeld – Zeitzeuge und Dichter“, zusammen mit Annette Teufel, 57. Bad Münstereifler Literaturgespräche „Transnistrien – Der vergessene Holocaust“, Bad Münstereifel (29.3.2003)