Prof. W. J. T. Mitchell

04.06.2012 – 08.06.2012 zu Gast am ZfL

Honorary Member des ZfL, Gaylord Donnelley Distinguished Service Professor für Englisch und Kunstgeschichte an der University of Chicago (USA)

Zur Person / Vita

W. J. T. Mitchell studierte Anglistik an der Michigan State University und der Johns Hopkins University Baltimore, wo er 1968 promovierte. Er lehrte zunächst am English Department der Ohio State University, seit 1977 ist er Professor für Englisch und Kunstgeschichte an der University of Chicago. Er ist Herausgeber der Zeitschrift Critical Inquiry und seit 2008 Honorary Member des ZfL.

Er ist eine der wichtigsten Stimmen in der Diskussion um das Wesen und die Funktion von Bildern. Seine Monographien Iconology von 1986 und Picture Theory von 1994 sind Standardwerke der aktuellen Bildwissenschaften. Mitchells Arbeiten, bei denen es immer wieder auch um die Interaktion zwischen Sehen und Sprechen geht, beziehen sich unter anderem auf Erwin Panofsky. 1992 prägte er den Begriff des »pictorial turn« für die auffällige Wende zum Denken in Bildern in Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft.

Foto © Amélie Losier

Publikationen

Auswahl:

 
W. J. T. Mitchell in Publikationen des ZfL:

  • »Idolatrie: Nietzsche, Blake und Poussin«, in: Trajekte. Zeitschrift des Zentrums für Literatur- und Kulturforschung Berlin 21 (2010), 20–29 (übers. von Dirk Naguschewski)

Interview mit W. J. T. Mitchell über Bildtheorie und Visuelle Kultur (Nov. 2007)