Walter Benjamins Tiere. Figurationen des Animalischen
Tiere begegnen in Walter Benjamins Arbeiten in erstaunlicher Vielfalt: als Spielgefährten der Kindheit, als hybride Grenzfiguren, als Medienakteure, Allegorien der Geschichte und Gegenbilder zur technischen Rationalisierung. Obwohl sie seine Texte von den Kinderliteraturstudien und Radioarbeiten über die Berliner Kindheit um Neunzehnhundert und Einbahnstraße bis zum Trauerspiel-Buch durchziehen, ist Benjamins Auseinandersetzung mit dem Animalischen bislang kaum systematisch untersucht worden.
Der Workshop nimmt Tierfiguren bei Benjamin als epistemologische und poetologische Denkfiguren in den Blick. Im Zentrum stehen Tiere als Vermittler spielerischer Erkenntnis, als Agenten einer widerständigen Wahrnehmung sowie als Figuren der Verwandlung, Mimikry und Kreatürlichkeit.
Der Workshop wird aus Mitteln des Walter Benjamin Förderpreises für junge Forschende finanziert und vom Walter Benjamin Archiv (Berlin), dem Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung (Berlin) sowie der International Walter Benjamin Society unterstützt.
Abb. oben: Akademie der Künste, Berlin, Walter Benjamin Archiv, WBA 1498; Hamburger Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Kultur.
Programm
Ein detailliertes Programm folgt in Kürze.