12.05.2026

Stellenausschreibung: Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (all genders) im Projekt »Ressourcen der Zukunft. Energiequellen und Wissenschaftseliten in spät- und postsowjetischer Science-Fiction und populärwissenschaftlicher Publizistik«

Das Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung (ZfL) ist ein geisteswissenschaftliches Institut für die Erforschung von Literatur in interdisziplinären Zusammenhängen und unter kulturwissenschaftlichen Voraussetzungen. Es ist Teil der Geisteswissenschaftlichen Zentren Berlin e.V. (GWZ).

Am ZfL ist eine Stelle als Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (all genders) im Projekt »Ressourcen der Zukunft. Energiequellen und Wissenschaftseliten in spät- und postsowjetischer Science-Fiction und populärwissenschaftlicher Publizistik« (Leitung: Dr. Matthias Schwartz) zu besetzen. Die Arbeitszeit beträgt 25,35 Stunden pro Woche (65%). Die Stelle wird vergütet nach TVöD (E13). Sie soll zum 1. Oktober 2026 besetzt werden und ist befristet bis zum 30. September 2030.

Das Projekt ist Teil der neu eingerichteten und von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Forschungsgruppe »Energien der Vernetzung. Akteure, Räume und Narrative in Osteuropa«. Das Teilprojekt »Ressourcen der Zukunft« untersucht, wie die zukünftige Erschließung vorhandener, aber auch bislang ungekannter Energieressourcen als Lösung gesellschaftspolitischer, ökologischer und sozialer Probleme in spät- und postsowjetischen Science-Fiction-Texten und populärwissenschaftlicher Publizistik dargestellt wird. Eine kurze Beschreibung des Projekts ist hier einsehbar.

Aufgaben

  • Mitarbeit in der neu eingerichteten, interdisziplinären DFG-Forschungsgruppe »Energien der Vernetzung«, bestehend aus Doktorand*innen, Postdocs und Professor*innen der Freien Universität Berlin, der Humboldt-Universität zu Berlin, des Centre Marc Bloch sowie dem Projektleiter am ZfL
  • Erarbeitung einer Promotion im Rahmen des Teilprojekts am ZfL
  • Mitarbeit an den Aktivitäten des ZfL neben der Projekttätigkeit

Anforderungen

  • Masterabschluss in einem literatur- oder kulturwissenschaftlichen Fach oder verwandten Fächern
  • Kenntnisse von mindestens einer Sprache aus dem Gebiet der ehemaligen Sowjetunion mind. auf Niveau B2, gerne nicht nur des Russischen
  • Kenntnisse des Englischen mind. auf Niveau C1
  • Bereitschaft zum Erlernen des Deutschen

Wir bieten

  • ein interdisziplinäres und internationales Forschungsumfeld
  • die Integration in die Forschungsaktivitäten des ZfL
  • regelmäßige Betreuungsgespräche und Gelegenheit zur Projektvorstellung
  • Raum für Eigeninitiative
  • familienfreundliche Arbeitsbedingungen
  • etablierte Kooperationen mit den Berliner Universitäten zur Durchführung des Promotionsvorhabens
  • universitäre Lehrmöglichkeit
  • Weiterbildungsmöglichkeiten

Die Bewerbung sollte die folgenden Unterlagen enthalten

  • Anschreiben, aus dem die eigenen Interessen an dem Projekt und die geplanten Schwerpunkte in der Bearbeitung im Rahmen des Teilprojekts hervorgehen
  • Lebenslauf
  • Zeugnisse der akademischen Abschlüsse und weiterer relevanter Qualifikationen
  • Publikationsliste (sofern vorhanden)
  • 10- bis 15-seitige Schriftprobe (z.B. wissenschaftlicher Artikel oder ein Kapitel der Masterarbeit)
  • Angabe von zwei möglichen Referenzgutachter*innen
  • knappe Skizze eines möglichen Promotionsvorhabens (1 bis 3 Seiten)

Bei Rückfragen zum Projektthema wenden Sie sich gerne an die Teilprojektleitung (Dr. Matthias Schwartz).

Bitte senden Sie Ihre Bewerbung bis zum 15. Juni 2026 ausschließlich in elektronischer Form und in einem einzigen PDF-Dokument an Dr. Matthias Schwartz (bewerbungen@zfl-berlin.org), Kennung: WiMi Energie 2026. Die Auswahlgespräche finden voraussichtlich Ende Juni/Anfang Juli in Berlin oder per Videotelefonat statt. Das Gespräch kann auf Deutsch oder Englisch geführt werden.

Das ZfL tritt für Chancen- und Geschlechtergerechtigkeit ein und fördert die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Es strebt ein ausgeglichenes Geschlechterverhältnis unter den Beschäftigten an und fordert deshalb qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung und Qualifikation bevorzugt berücksichtigt.

Die Bewerbung auf die Stelle setzt das Einverständnis mit der zweckgebundenen Speicherung/Verarbeitung personenbezogener Daten (Art. 13 DSGVO) zur Bewerber*innenauswahl voraus.